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Interview mit Edith Franc

Dipl. Marketingleiterin SGBS®

Abteilungsleiterin Marketing/Unternehmenskommunikation, Wiener Börse AG, Wien

Sie haben sich für einen Studiengang der St.Galler Business School entschieden, was war aus Ihrer Sicht dafür ausschlaggebend?

Ich habe in Österreich bereits zwei Zusatzausbildungen im Bereich Marketing/Kommunikation absolviert, wollte aber noch weiter lernen und mich fortbilden. Für St.Gallen habe ich mich aus folgenden Gründen entschieden:

  • Marketing wird bei der SGBS von der betriebswirtschaftlichen Seite her gesehen – in Österreich herrscht das Verständnis Marketing = Kommunikationspolitik auch in der Ausbildung noch vor.
  • Mit dem Studium in der Schweiz hatte ich die Chance, in Ausbildung und Umsetzung "über den Tellerrand" zu blicken und meinen Horizont zu erweitern.
  • Weiters wollte ich einen Abschluss von einer international renommierten Institution, die überall bekannt ist.
  • Mir war auch wichtig, ein Diplom zu erarbeiten und nicht "bloss" einige Seminare zu besuchen.
  • Auch die Gelegenheit, mit Schweizern, Deutschen und Österreichern gemeinsam zu lernen, war ein weiteres Kriterium.

Wie konnten Sie zeitlich Fernstudium, Präsenzstudium, Diplomarbeit und Kolloquien mit Ihrem Beruf verbinden?

Das war recht schwierig – aber nicht unmöglich! Allerdings hatte ich in diesem Jahr wirklich kaum Privatleben – und mein Alltag war streng geplant: Büro, und dann zu Hause weiterlernen. Auch am Wochenende habe ich einen Tag fürs Lernen, die Casestudies oder die Diplomarbeit reserviert, und den Urlaub habe ich grossteils für die Diplomarbeit genützt. Am stärksten hat mich belastet, dass ich in dieser Zeit nie mit etwas "fertig" war: Hatte ich im Büro ein grosses Projekt abgeschlossen, konnte ich mir nicht einige Stunden/Tage Auszeit nehmen – sondern musste die frei werdende Zeit zum Lernen bzw. für die Casestudies oder die Diplomarbeit nutzen – und genau so war es vice versa!

Als Studentin zur «Dipl. Marketingleiterin SGBS» waren Sie neben dem Fernstudium im offenen Seminar mit Teilnehmern zusammen, welche kein Diplom absolvieren, ist dies nicht ein Nachteil?

Nein, im Gegenteil! Es war bereichernd, immer wieder neue Leute kennen zu lernen, die tw. einen ganz anderen Ausbildungsschwerpunkt in der SGBS hatten. Dadurch bleibt eine gewisse Offenheit gewahrt, von der alle Teilnehmer profitieren (und so blieben auch die Pausengespräche interessant!).

Welchen Nutzen in Ihrem Berufsleben konnten Sie aus der absolvierten Grundstufe ziehen, inwiefern verändert sich ihre Situation nach dem gesamten Studium?

Meine Job Description hat sich nach dem Abschluss nicht wesentlich verändert – aber sehr wohl mein Umgang mit einigen meiner Aufgabengebiete. Ich gehe jetzt wesentlich "ganzheitlicher" an meine Aufgaben heran und kann diese noch stärker mit anderen Abteilungen vernetzen. In meinem Führungsstil und in meiner Führungsrolle im Unternehmen bin ich durch mein an der SGBS erworbenes Wissen noch sicherer geworden – und viele meiner Aufgaben machen mir dadurch auch inhaltlich mehr Spass.

Welche Studieninhalte konnten Sie für sich persönlich am meisten in Ihre tägliche Arbeit umsetzen?

Sehr wichtig waren für mich die "Manager-Toolbox" und die Analysen, ebenso wie die Inhalte zum Vertrieb. Sehr profitiert habe ich auch von der Diplomarbeit, besonders von der Recherche und Analyse – beides hat meinen Arbeitsstil noch effektiver gemacht und mir die Freude am wirklich umfassenden Erarbeiten eines Themas wieder vor Augen geführt. Ich habe durch mein Diplom weiters gelernt, meine Zeit extrem effizient und effektiv zu nützen – und davon profitiere ich heute in allen Lebensbereichen!