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Aus der Praxis für die Praxis

Führung wie gehabt?

von Christian Abegglen*

17.12.2018

„Digitalisierung und Industrie 4.0“ sind in aller Munde, und schon bald wird angeblich fast nichts mehr so sein wie es einmal war. Und in der Tat schreitet die Digitalisierung der Wirtschaft und ihrer Geschäftsmodelle mit grossen Schritten voran. Auch ausserhalb des Industriesektors verändern sich die Dinge teilweise dramatisch. Und genau diese neuen Möglichkeiten und Kräfte generieren neben Chancen gleichzeitig Anpassungsbedarfe, um Potenziale tatsächlich in Erfolg ummünzen zu können.

Der Wandel ist letztlich eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung; im Zentrum des Geschehens stehen jedoch vor allem die Unternehmen, die schöpferischen Zerstörer im Schumpeter’schen Sinne. Sie sind sind es, die Altes und Bestehendes durch Neues zu ersetzen haben, Gutes durch noch Besseres abzulösen. Der Unternehmer führt zum Erfolg oder Misserfolg, seine Fähigkeiten und Möglichkeiten sind die bestimmenden Grössen. Entsprechend bedarf es hochqualifizierter und kompetenter Führungskräfte und Fachspezialisten, die nicht nur wissen, wie neue Geschäftsmodelle aufgebaut werden, die zu den Spielregeln der Digitalisierung und Vernetzung passen, sondern auch Aenderungen dank gesteigerten Leadership-Kompetenzen in Richtung Agiles Management erfolgreich umzusetzen vermögen. Das Interesse an diesen Themen ist gegenwärtig enorm, in der Tat braucht es inhaltliches Wissen zu diesen Themen. Viele der heute als „absolute Notwendigkeit“ beschworene Aspekte zu Fragen der Führung sind allerdings alles andere als neu, wie zahlreiche Publikationen, unter anderem von den Gründervätern der St.Galler Ansätze Ulrich und Bleicher, aber auch von späteren Vertretern wie Markus Schwaninger, Peter Gomez und andere der Universität St.Gallen belegen. Unternehmensdynamisierung nannten sich die damaligen Ansätze, die Unternehmen beflügeln sollten. Tröstlich also, dass nicht alles „neu“ werden muss, wie die spannenden Redebeiträge im Rahmen des Forums „Next Industry“ in München deutlich machten.

Grundlegende Überlegungen zur Führung in der Transformation finden Sie hier.

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**) Dr. Christian Abegglen ist Strategieberater, Autor und Gründungsdirektor der privatrechtlich organisierten St. Galler Business School, welche sich im Management Valley St.Gallen ausschliesslich auf die Aus- und Weiterbildung erfahrener Führungskräfte konzentriert.

 

 

 

Endlich ist der Kaiser nackt: Generationenmythos entlarvt

von Michael Beckmann, MBA, Mark McGregor und Dr. Markus Müllner**

23.11.2018

Millennials werden gerne als das Schreckgespenst von Personalentwicklern dargestellt. Verwöhnt, schnell gelangweilt und nicht bereit richtig anzupacken sind einige der gängigen Vorurteile, der sich die jüngste Arbeitnehmergeneration ausgesetzt sieht. Auch viele unserer MBA Studenten widmen sich aktuell in ihren Abschlussarbeiten dem Thema Generation Y und versuchen Lösungen für den professionellen Umgang mit diesen vermeintlich schwierigen Mitarbeitern zu entwickeln. Neue Studien, wie etwa Martin Schröders “Der Generationenmythos”, deuten allerdings an, dass Millennials doch keine völlig neue Arbeitnehmerspezies darstellen. Zwar unterscheidet sich jede Generation von der vorhergehenden durch andere erlebte Umfelder und Kontexte. Es zeigten sich zwar über Kohorten hinweg, dass  Arbeitnehmer heutzutage mehr Selbstentfaltung sowie flexible und geringere Arbeitszeiten wünschen. Aber: Welche Generation suchte keine Freude und Sinn an der Arbeit, ebenso wie transparente Führung und eine ausgeglichene Work-Life-Balance – nur war an solche Wünsche (Umfeld!) eben häufig aufgrund der Umstände gar nicht daran zu denken. Und ja, sie wurden auch nicht so rasch – oft bereits im Vorstellungsgespräch – eingefordert.

Ebenso werden in der Führungs-Diskussion häufig Verhalten und Eigenschaften nicht klar unterschieden. Führung muss nach Verhalten und weniger nach Eigenschaften suchen.

Sehr erfolgsfokussiertes und verantwortungsvolles Verhalten sind auch bei Vertretern der sogen. Gen Y vorzufinden. Was können Unternehmen, Führungskräfte und Personalentwickler also aus solchen Studien lernen? Aus unserer Sicht ist unerlässlich, sich Themen der Arbeitskultur ganzheitlich zu widmen und nicht einzelne Mitarbeitergruppen ins Zentrum der Betrachtung zu stellen. Unternehmen entwickeln sich nur im Ganzen und somit soll und muss der Wandel im Unternehmen auch von allen (mit)getragen werden. Dies zeigt sich auch deutlich in den Diskussionen in unseren offenen Seminaren und innerbetrieblichen Veranstaltungen (inhouse@sgbs.ch) zu den Themen Agiles Management, Digitale Führung, Führung 4.0 und Persönlichkeitsentwicklung.

Buchempfehlung: Der Generationenmythos von Martin Schröder

**) Michael Beckmann, MBA, Mark McGregor und Dr. Markus Müllner sind seit vielen Jahren Dozenten der St. Galler Business School

 

 

 

Das nächste Internet

Warum die Blockchain-Technologie ihre Wurzeln im Mittelalter und damit auch in St.Gallen hat

von Dr. Christian Abegglen und Evan Luthra**

2.11.2018

Die Blockchain-Technologie hat das Zeug, um erstmals in der Menschheitsgeschichte das Vertrauen untereinander durch Technologie sicherzustellen. Darin liegt ein enormes disruptives Potenzial, vergleichbar mit dem Aufkommen des World Wide Web. Blockchain gibt die Verfügungsmacht in die Hände der Marktteilnehmer zurück – und eröffnet jungen Entrepreneuren große Chancen. Die Schweiz bringt bei dieser Technologie beste Voraussetzungen mit, um ganz vorne mitzuspielen.

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** Dr. Christian Abegglen ist Strategieberater, Autor und Gründungsdirektor der privatrechtlich organisierten St. Galler Business School, welche sich im Management Valley St.Gallen ausschliesslich auf die Aus- und Weiterbildung erfahrener Führungskräfte konzentriert. 

Evan Luthra ist Jungunternehmer, Motivational Speaker, Serial Entrepreneur und in dieser Eigenschaft Co-Founder verschiedener IT-Technologie-Unternehmen.

 

 

 

Re-Invent Your Self

Die Kunst sich selbst neu zu erfinden

von Dr. Markus Müllner*

15.10.2018

Sich selbst neu zu erfinden bedingt einen persönlichen Veränderungsprozess, der wenig mit der Veränderung unseres Äusseren zu tun hat. Letzteres ist ein dem Alterungsprozess geschuldetes Phänomen, mit dem wir uns mal leichter, mal schwerer tun. Sich selbst neu zu erfinden bezieht sich hingegen auf die Veränderung des eigenen «Selbst».

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* Dr. Markus Müllner ist Director Corporate / Inhouse Programs der St. Galler Business School und referiert vor allem bei Führungskräfte Seminaren im Bereich Führung, Selbstmananagement, Transformationale Führung, Führung 4.0, Leadership und Change, leitet zudem auch das Seminar Key Account Management und ist gefragter Strategie Berater.