Konzept
Was macht ein Unternehmen, das mehr flüssige Geldmittel hat, als es benötigt? Naheliegend wäre, die nicht benötigten Gelder den Aktionären resp. Gesellschaftern als Dividende oder Kapitalreduktion resp. Rückzahlung der Kapitaleinlage, somit als Reduktion des Eigenkapitals, auszuschütten. Es gibt jedoch viele gute Gründe, dies im Einzelfall nicht zu tun. In diesem Fall verbleiben die überschüssigen Geldmittel im Unternehmen. Das Unternehmen ist überfinanziert. Die Geldmittel sollten möglichst sinnvoll eingesetzt werden. Das Unternehmen wird zum Kapitalanleger.
Was ist der Unterschied, ob eine Privatperson oder eine Unternehmung Geld anlegt und sich dabei von einer Privatbank oder einem Vermögensverwalter beraten lässt? Wo hat ein Unternehmen ganz besondere Möglichkeiten, eine gute Rendite mit reduziertem Risiko zu erwirtschaften?
Themen
Die Unternehmung als Kapitalanleger
- Kapital, Kapitalintensität und Kapitalstruktur
- Freie flüssige Mittel des Unternehmens
- Liquiditätsplanung und -überschüsse
- Cash Management im Unternehmen
Anlage relevante Frühindikatoren und Früherkennung
- Das Wissen im Unternehmen über Konjunktur und Branchenklima
- Das eigene Unternehmen als Konjunktur-Früherkenner
- Die Indikatoren der Analysten zur zukünftigen Börsenentwicklung
- Eigene Indikatoren zur zukünftigen Börsenentwicklung
Legales Insiderwissen
- Das Wissen über technologische Möglichkeiten und zukünftiges Wachstumspotenzial
- Anlagerelevante Informationen von Lieferanten und vom Beschaffungs-Markt
- Das Wissen über die Entwicklung der eigenen Industrie oder Branche
- Szenarien über die Erfolgsperspektive der eigenen Kunden
Abschreibungspotenziale auf Sachwerte
- Sachwerte als Anlageobjekt: Kategorien und Eignung
- Dank Investition in Sachwerte Steuern sparen und stille Reserven aufbauen
- Anlegen in Immobilien
- Anlagen in Beteiligungen an Unternehmen
- Anlagen in Startup-Unternehmen
- Anlegen in Gold und Edelsteine
- Anlegen in Kunst
Synergien nutzen
- Dank Investition in Sachwerte Steuern sparen
- Stille Reserven aufbauen
- «Kriegskasse», Liquiditätsvorsorge und Verschuldungspotenzial für schlechte Zeiten aufbauen
- Die eigene Reputation erhöhen
- Die Arbeitgeberattraktivität steigern
Die Anlagepolitik des Unternehmens
- Das unternehmensspezifische Risikoprofil
- Die Situation Unternehmung und Unternehmer/in
- Eigene Vorteile als Kapitalanleger bestimmen
- Anlagekategorien und Rendite
- Anlage-Konzept
Zielgruppe
- Unternehmerinnen und Unternehmer
- Geschäftsführer aus Mittelstand und KMU’s
Aufbau
Teil 1: 2-tägiges Seminar über Optimierung des Kapitaleinsatzes im Unternehmen, Finanzierung und Kapitalanlage,
Teil 2: 1-tägige individuelle Vertiefung zur optimalen Nutzung der freien Liquidität.
Nutzen
Dieses Seminar eignet sich besonders für Unternehmer und Geschäftsführer aus Mittelstand und KMU’s, die in ihrer Geschäftsleitung keinen Finanzchef mit umfassender Anlagekompetenz haben.