Konzept
Wer Ergebnisverantwortung trägt, braucht Antworten auf folgende Fragen:
- Warum kann der Kostenführer selbst bei Preiskampf profitabel agieren?
- Welcher der sechs Wege zur Kostenführerschaft gibt es und welcher passt zum jeweiligen Unternehmen?
- Wo schlummern in einer gewachsenen Kostenstruktur die grössten Hebel?
- Wie würde ein Angreifer unser Geschäft heute auf der grünen Wiese neu bauen, mit welchen Kostenvorteilen?
Das Programm gibt die Antworten, konkret anhand zahlreicher Praxisbeispiele. Um vom Seminar den grössten Nutzen zu haben, erhalten die Teilnehmenden den SGBS Kostenführerschafts-Report und Arbeitsinstrumente. So fliessen langjährige St. Galler Praxiserfahrungen sowie Wissen aus Forschung und Consulting ein.
Aufbau
Teil 1: Vorbereitung im Selbststudium: SGBS Kostenführerschafts-Reports, Impulse für das eigene Unternehmen (ca. ein Arbeitstag).
Teil 2: 2-Tagesseminar Finanzmanagement. Für grösstmöglichen Praxisnutzen.
Zielgruppe w/m
Das St. Galler Kostenführerschafts-Programm richtet sich an Führungskräfte mit Ergebnis- oder Kostenverantwortung und an Verantwortliche für die Strategische Kostenposition.
Veranstalter
St. Gallen Business School. Die St. Galler Management Weiterbildung für die Praxis. Qualität seit über 40 Jahren.
Themen
Der St. Galler Ansatz der Kostenführerschaft
- Kostenposition statt Preisstrategie: das meistunterschätzte Konzept der Strategielehre
- Relativ und marktbezogen: der Vergleich mit dem besten Wettbewerber im relevanten Markt
- Nur einer kann es sein: Exklusivität der Position und die Gefahr des «Stuck in the Middle»
Motive: warum die tiefsten Kosten?
- Sicherheit im Preiswettbewerb: den Preiskampf profitabel überleben
- Marktmacht und Abschreckung: Angreifer glaubwürdig fernhalten
- Höchste Gewinnmargen: grosser Spielraum für Innovation und Zukäufe
- Resilienz und Verteidigung gegen Tiefkosten-Angreifer
Die Typologie: sechs Wege zur Kostenführerschaft
- Skalen-Kostenführer und Geschäftsmodell-Kostenführer (No-Frills)
- Fokussierte und virtuelle Kostenführer (Nische, Asset-light)
- Cost-Innovation und Prozess- & Kultur-Kostenführer
- Den relevanten Markt passend zum eigenen Typ definieren
Verwertung der Kostenposition
- Preisführerschaft: sichtbar der Günstigste sein
- Margenführerschaft: die Marge als Investitionsmaschine
- Expansionsführerschaft: mit der Skalenspirale Marktanteile erobern
- Entscheidungslogik: drei Leitfragen, Kombinationen und Wechsel im Lebenszyklus
Die Kostenlandkarte: Block für Block gegen den Besten
- Konzentrationsregel und Festlegungsregel: wo Kosten entstehen und wo sie gemacht werden
- Zwölf Kostenblöcke im Benchmark gegen den besten Wettbewerber
- Design-to-Cost und Target Costing
- Einkaufs-, Prozess- und Qualitätsexzellenz als Daueraufgabe
Erfahrungskurve und Skalenspirale
- 20 bis 30 Prozent Stückkostensenkung je Verdopplung der kumulierten Menge?
- Marktanteil hat Kostenwert: die sich selbst verstärkende Spirale
- Grenzen des Mechanismus: Technologiesprünge, Imitation, Preiskrieg
- Wie Ineffizienz, Bürokratiekrise, Überkomplexität und Führungsschwäche zum Verlust einer möglichen Kostenführerschaft führen
Grüne Wiese: komplettes Neudesign der Kostenstruktur
- Vom bezahlten Kundennutzen her rückwärts bauen
- Alles weglassen, was der Kunde nicht bezahlt oder nicht braucht
- Die acht Baumuster erfolgreicher Kostenmodelle: von Aldi über IKEA bis Dacia
- Zielkostenniveau minus 30 bis 50 Prozent als Konstruktionsvorgabe
- Getrennt starten, klein beweisen und die Einfachheit institutionell schützen
Umsetzung und persönlicher Massnahmenplan
- Die eigenen Analysen aus der Vorbereitung: Diskussion, Schärfung, Priorisierung
- Kennzahlen, Verantwortlichkeiten und Kostenkultur im Führungsalltag
- Der persönliche Massnahmenplan: Transfer in das eigene Unternehmen
Durchführungsdaten
Dauer: 3 Tage
Gebühr: CHF 3’900.- zzgl. Mwst
Rechnungsstellung in Euro möglich
Termine: siehe Anmeldedaten
Veranstaltungsorte
Pro Jahr gibt es mehrere Durchführungen, die in der Schweiz, in Deutschland oder in Österreich stattfinden.
Siehe dazu die Anmeldedaten.
Anmeldung per Internet:
Melden Sie sich durch Klick auf die ausgewählte Durchführung in den Anmeldedaten an.
Anmeldung per E-Mail:
Senden Sie an seminare@sgbs.ch folgende Informationen:
Ihre Anmeldung / Bestellung für die gewählte Durchführungsnummer, mit Name und Startdatum des Programms, mit Vorname und Name sowie Mailadresse und Funktion des oder der Teilnehmenden. Nach Eingang der Anmeldung nehmen wir mit Ihnen Kontakt auf.
Weitere Informationen
Weitere Informationen und eine persönliche Beratung erhalte Sie gerne durch unser Customer Care Center:
Telefon: +41 71 225 40 80
E-Mail: seminare@sgbs.ch
Wir beraten Sie gerne bei der bestmöglichen Auswahl Ihres Weiterbildungs-Programms.
Qualitäts-Rating
Seit 40 Jahren bilden wir Teilnehmende aus renommierten Unternehmen und Organisationen aus, mit einem höchsten Qualitätsranking. Einige wenige Testimonials finden Sie auf dieser Webseite.
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Was ist das Ziel des St. Galler Kostenführerschafts-Programms?
Das Programm zeigt, wie Unternehmen eine überlegene Kostenposition aufbauen, profitabel nutzen und dauerhaft verteidigen. Die Teilnehmenden lernen, selbst Kostenführer zu werden oder sich wirkungsvoll gegen Wettbewerber mit deutlich niedrigeren Kosten zu behaupten.
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Für wen eignet sich das Seminar?
Das Kostenführerschafts-Programm richtet sich an Führungskräfte mit Ergebnis- oder Kostenverantwortung sowie an Verantwortliche für die strategische Kostenposition eines Unternehmens, Geschäftsbereichs oder Profit Centers. Besonders relevant ist es für Entscheiderinnen und Entscheider, die Profitabilität, Wettbewerbsfähigkeit und operative Leistung verbessern wollen.
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Wie ist das Programm aufgebaut?
Das Programm besteht aus zwei aufeinander abgestimmten Teilen:
- Vorbereitung im Selbststudium mit dem SGBS Kostenführerschafts-Report und Arbeitsinstrumenten, Zeitbedarf etwa ein Arbeitstag.
- Zweitägiges Präsenzseminar zur Vertiefung, Anwendung und Übertragung auf das eigene Unternehmen.
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Welche Wege zur Kostenführerschaft werden behandelt?
Das Seminar vermittelt sechs unterschiedliche Wege zur Kostenführerschaft:
- Skalen-Kostenführerschaft
- Geschäftsmodell- oder No-Frills-Kostenführerschaft
- fokussierte Kostenführerschaft
- virtuelle beziehungsweise Asset-light-Kostenführerschaft
- Cost Innovation
- Prozess- und Kultur-Kostenführerschaft
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Welchen konkreten Nutzen bietet die Kostenlandkarte?
Mit der Kostenlandkarte wird die eigene Kostenstruktur systematisch in zwölf Kostenblöcke gegliedert und mit dem besten relevanten Wettbewerber verglichen. Dadurch werden nicht nur allgemeine Sparmöglichkeiten, sondern die strategisch entscheidenden Kostenunterschiede sichtbar. Behandelt werden unter anderem Benchmarking, Design-to-Cost, Target Costing sowie Einkaufs-, Prozess- und Qualitätsexzellenz.
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Finanzmanagement für Ergebnisverantwortliche
Das Intensivprogramm zeigt, wie ein Unternehmen, Geschäftsbereich oder Profit Center finanziell gesteuert wird. Es ergänzt das Thema Kostenführerschaft um Ergebnisplanung, Wertsteigerung und finanzielle Führungsinstrumente.
Dauer: 4 Tage
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St. Gallen Controlling Weiterbildung
Das Programm richtet sich an Führungskräfte, die finanzielle Zusammenhänge verstehen und mit Kennzahlen, Abweichungsanalysen und geeigneten Massnahmen steuern wollen. Besonders hilfreich für die Verankerung einer nachhaltigen Kosten- und Ergebniskultur.
Dauer: 3 + 1 + 2 Tage
https://sgbs.ch/seminars/st-gallen-controlling-weiterbildung/
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Operationelle Exzellenz
Das Executive Seminar vermittelt Instrumente und Erfahrungen für den Aufbau einer Hochleistungsorganisation. Im Zentrum stehen Produktivität, Qualität, effiziente Strukturen und eine kontinuierliche Verbesserung der operativen Leistung.
Dauer: 4 + 3 Tage
https://sgbs.ch/seminars/operationelle-exzellenz-produktivitat/
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Prozess- und Lean-Management
Das Angebot verbindet finanzielle Ergebnisverantwortung mit Prozessoptimierung und Performance-Steuerung. Führungskräfte lernen, Verschwendung, unnötige Komplexität und Produktivitätsverluste in Abläufen gezielt zu reduzieren.
Dauer: 2 Tage