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Da die Politik die Rahmenbedingungen zu Gunsten des ÖPNV neugestalten möchte, mussten die meisten Unternehmen davon ausgehen, dass entweder durch das „Verteuern des Individualverkehrs“ (sinnvolle Maßnahmen wären dafür CO2 Abgaben, höhere Besteuerung der Kraftstoffe, Verringerung der kostenlosen Parkflächen in den Städten) oder durch attraktive Fahrplan- und Preisangebote eine Steigerung der Fahrgastzahlen beinahe automatisch herbeigeführt werden würde.
Diese Annahme könnte sich aber als Trugschluss erweisen, wenn man auf die Veränderung des Modal Splits in den Jahren 2020 und 2021 schaut. Denn höhere Fahrgastzahlen lassen sich nicht allein durch das Anbieten neuer Streckenpläne oder verbesserter Taktzeiten erreichen. Aus Sicht des Autors stellt es sich so dar, dass die Zielkunden im Mobilitätsmarkt noch andere Nutzenvorteile erwarten, um die Leistung vermehrt in Anspruch nehmen zu können.
Eine differenzierte Betrachtung ausgewählter Kundengruppen und ein entsprechend am relevanten Nutzen des Kundensegments ausgerichtetes Angebot hat es in der Vergangenheit durch die ÖPNV Anbieter kaum gegeben. Insofern ist der Einbruch der Fahrgastzahlen im Rahmen der Corona Krise als Weckruf für die Unternehmen zu verstehen.
Es lohnt sich daher ein Blick auf die kommenden Megatrends hinsichtlich des Kundenverhaltens, denn hier liegen Antworten und Handlungsoptionen, um auf diese Entwicklung reagieren zu können.