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Die steigenden Immobilienpreise in den Metropolregionen führen zu einem entgegengesetzten Verhalten, als es im langfristigen Trend zu beobachten war. Waren die Städte insbesondere aufgrund der besseren Infrastruktur und der besseren Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten sehr beliebt – so führte die steigende Nachfrage nach Wohnraum bei einem sehr begrenzten Angebot zu rasant steigenden Kauf- und Mietpreisen. Die steigenden Preise führten nun wiederrum bei jungen Immobilieninteressenten zu einer Verlagerung in die Stadtrandzonen. Mittlerweile werden die kleinen Städte im Radius von bis zu 50 km um eine Metropolregion als Wohnraum immer beliebter. So dass hier deutlich steigende Einwohnerzahlen zu beobachten sind, während die Städte stagnieren oder sogar leicht schrumpfen. Mit diesem sogenannten Donuteffekt verändert sich auch die Nachfrage und das Nutzungsverhalten rund um die Mobilität. In den Ringregionen um eine Metropole wohnen tendenziell junge Familien, welche die Wege in die Stadt vorrangig zum Arbeiten und Freizeitverhalten nutzen. Interessanterweise spiegelt sich dieser Trend noch nicht 1:1 in der Leistungsplanung wider. In den Metropolregionen ist jeweils eine hohe Zentrierung der Leistung in den Stadtzentren zu beobachten. Je weiter man sich vom Stadtzentrum entfernt, desto mehr entzerrt sich das Leistungsangebot.
These I: In der Post-Pandemiezeit werden verstärkt Leistungen aus dem Umland in die Städte nachgefragt werden. Es bedarf einer Leistungsverschiebung von größeren Gefäßgrößen/ Taktverdichtungen zu Gunsten der Umlandregionen.