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Moderne Cloud Anbieter wie Google, Amazon und auch Microsoft sind hier auch aufgrund der mangelnden Historie mit Spezialprodukten anders vorgegangen und haben von Anfang an ihre Data Analytics und Machine Learning Lösungen als Dienste in Cloud Plattformen konzipiert.
Auch IBM ist nach anfänglichen Startschwierigkeiten in der Cloud Welt auf diesen Trend aufgesprungen und hat begonnen verstärkt ab 2016 sein Data Analytics Portfolio auf die neue Basistechnologie aufzusetzen. Bei vielen Produkten ergaben sich dabei große Herausforderungen, da die Basis der Software bereits vor über 20 Jahren entwickelt wurde und vor allem mit der Umsetzung der sogenannten Multi-Tenancy also die Mehr-Mandaten Fähigkeit in der Cloud Probleme hatte, da die Software ursprünglich mit einer Single User- oder klassischen Client-Server Architektur konzipiert worden war. Hier fehlten die Mechanismen, um ein Teilen der Ressourcen wie Rechenzeit auf den Prozessoren oder Speicherplatz zwischen den Mandaten zu ermöglichen. Nachdem die meisten Einzelprodukte „cloudifiziert“ waren nutzte IBM die Chance des Plattform Ansatzes und brachte 2018 Cloud Pak for Data an den Markt. Die Idee hierbei ist die relevanten Funktionalitäten, die ein Unternehmen zur Realisierung von fachbereichsübergreifenden Data Analytics und Artificial Intelligence Projekten auf einer Cloud basierten Plattform bereitzustellen.
Damit sind die Firmen in der Lage zum Beispiel ihre Finanzabteilung komplett zu digitalisieren, da von Unternehmensplanung und Reporting, bis hin zu vorausschauendem Forecasting mit statistischen Methoden, automatisierter Analyse und Verarbeitung von Dokumenten und Belegen bis hin zur Unterstützung der Beantwortung von Finanzfragen aus anderen Fachbereichen durch Chat-Bots alle Funktionen zur auf einer Plattform zur Verfügung stehen. Die Prozesse werden dabei End-To-End unterstützt, d.h. von der Datenintegration über die Datenkatalogisierung bis hin zur Aufbereitung und Analyse, sodass es hier nicht zu Herausforderungen mit unzureichenden Schnittstellen kommt (siehe Abbildung 14).
CloudPak for Data wird damit quasi zur zentralen Datendrehscheibe im Unternehmen, die dann fachbereichs- und anwendungsübergreifend zur Verfügung steht. Dabei legte IBM Wert auf den möglichst einfachen Zugang für eine Vielzahl von Benutzern, sodass die relevanten Anwendungen auch über moderne graphische Benutzeroberflächen zur Verfügung stehen, die auch von Anwendern aus den Fachbereichen genutzt werden. Ziel der Plattform ist es damit auch eine „Demokratisierung der Informationen“ im Unternehmen zu erreichen.
