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Die Software Landschaft im Umfeld Data Analytics und Artificial Intelligence (AI) war in den letzten 15 Jahren einem starken Wandel unterzogen. Dabei änderte sich sowohl das verfügbare Lösungsportfolio als auch das Lizenzmodell mit dem Kunden die Software nutzen.
Während Mitte der 2000er Jahre unter dem Oberbegriff Business Intelligence Reports und Dashboards zur Unternehmenssteuerung genutzt wurden, die eine Gegenwartsbetrachtung darstellen, kamen ab den 2010 Jahren zunehmend neue Lösungen an den Markt, die eine Betrachtung der Zukunft ermöglichen sollen. Ab 2005 verbreitete sich auch vermehrt Software zur Unternehmensplanung, die Daten aus der Vergangenheit analysieren und daraus kausale Zusammenhänge für die aktuelle Geschäftsentwicklung ableiten und eine solide Basis für die Planung und damit auch das Corporate Performance Management legen konnte.
Nachdem die Reporting und Planungssysteme mit Daten aus klassischen Datawarehouses bezogen, kamen Mitte der 2000er Jahre im Zuge des Big Data Trends vermehrt neue Datenquellen und neue Technologien zu deren Verarbeitung hinzu. Einen Grundstein zur Verbreitung des Datawarehouse Konzeptes und der multidimensionalen Analyse von Massendaten legte Ralph Kimball bereits 1996 mit seinem Buch „The Datawarehouse Toolkit“[1]. Nachdem die meisten Unternehmen bis zum Ende der ersten Dekade des 21. Jahrhunderts Datawarehouses aufgebaut hatten, die zuverlässige Daten in angemessener Zeit liefern konnten, etablierten sich auch Reporting Systeme und der Business Intelligence Trend erreichte einen Höhepunkt.
Bereits im Jahr 2006 prägte der britische Mathematiker Clive Humby den Satz „Data is the new oil“[2], der spätestens durch einen Artikel in der Zeitschrift „The Economist“[3] in der Wirtschaftswelt ankam. Beschleunigt wurde der Trend zu Big Data in erster Linie durch den Erfolg von datengetriebenen Geschäftsmodellen, die die Grundlage erfolgreicher Unternehmen wie Google, Amazon, Facebook oder auch rasant wachsender disruptiver Startups wie Uber und AirBnB bilden.
Ralph Kimball 2002
[2] Wikipedia Artikel zu Clive Humby
[3] The Economist, 6.05.2017