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7.1 Implikationen und Ausblick

Externe Faktoren wie das makroökonomische Umfeld und Konglomerate aus effektiven Unterstützungsmechanismen wurden als zusätzliche Einflussfaktoren in die Analysen der jüngsten Forschungsarbeiten einbezogen. Dazu gehörten kulturelle, soziale und materielle Aspekte sowie die daraus resultierenden Interaktionen mit dem Gründer oder dem neuen Unternehmen. Mittlerweile besteht eine breite Übereinstimmung über diese regionalen Variablen. Die Einflüsse betreffen sowohl den Unternehmer selbst als auch das neue Unternehmen. In Zukunft sollen Wissenschaftler und politische Entscheidungsträger sensibler für den Makrokontext des Unternehmertums werden, da dieser in bisherigen Untersuchungen allzu oft als „exogen" behandelt und somit nicht in den konzeptionellen Rahmen einbezogen wurde. Dabei blieben solche Einflussfaktoren unterbewertet (Welter, 2011).

Die Erweiterung der Erfolgsfaktorenforschung um die regionale und die prozessuale Perspektive hat maßgeblich zu dem Erklärungsrahmen für das Entstehen, das Überleben und das Wachstum von Start−ups beigetragen. Die Herausforderung eines allerklärenden Modells bleibt dennoch bestehen. Nicht zuletzt, weil Interaktionseffekte bisher nicht ausreichend erklärt sind (Stam, 2015; Stam & Spigel, 2017). Bei erfolgreichen Start−ups ist die Zusammensetzung und Interaktion zwischen den auf das Start−up wirkenden Komponenten entscheidend, wobei für keine zwei Unternehmen die gleiche Zusammenstellung der Faktoren zielführend ist. Obwohl versucht wurde, alle Wirkungsvariablen in ein Erfolgs−Modell zu vereinen, ist Entrepreneurship letztlich immer ein komplexes, individuelles und sozioökonomisches Phänomen, das aus einer heterogenen Kombination von psychologischen Merkmalen des Entrepreneurs, aber auch aus der wirtschaftlichen Umsetzung des Prozesses und regionalen Komponenten besteht.