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Der Erfolg eines Start−ups ist vor allem deswegen oft Betrachtungsgegenstand, da nur wenige Gründungsvorhaben durchschlagenden Erfolg haben, und gleichzeitig Start−ups mit großem Wachstumspotential als Stützen der Wirtschaft angesehen werden (Jacobsen, 2006; Lee, 2017). Entsprechend sind politische Entscheidungsträger genau wie Einzelpersonen daran interessiert, Gründungsvorhaben zu unterstützen und vor allem zu verstehen. Aus der Überzeugung heraus, dass der wirtschaftliche Erfolg eines Gründungsvorhabens plan− und steuerbar ist, entsteht außerdem ein wissenschaftliches sowie politisches Interesse an Entrepreneurship.
Die Diskussion um eine Prozessperspektive des Start−up−Geschehens wurde lange nur unzureichend berücksichtigt. Die Forschung der Erfolgsfaktoren fokussierte sich lange Zeit auf den Persönlichkeits− oder Merkmalsansatz des Entrepreneurs. Allerdings greift diese Perspektive zu kurz. Ein einheitliches psychologisches Profil des erfolgreichen Unternehmensgründers lässt sich aus Forschungsergebnissen aufgrund der Komplexität nicht ableiten. Erst aus dieser Kritik des so genannten Traits−Ansatzes rückten der Organisations− oder Prozessansatz und der Umweltansatz in den Fokus der Erfolgsfaktorenforschung. Obwohl jeder dieser Ansätze wesentliche Variablen in der Gründung eines Unternehmens aufzeigt, kann keiner allein adäquat die Frage beantworten, welche Faktoren letztlich den Erfolg eines neuen Unternehmens bestimmen.
Der Fokus von Forschern – weg von einem starren Gründungsverständnis – hin zu einem Gründungsprozess, ermöglichte es, Handlungsleitfäden zu entwickeln, die Gründer insbesondere im Hinblick auf Geschäftsmodell, Strategie, Planung, Finanzierung, Netzwerke etc. unterstützten.