Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.
Unsere Ansprechpartner:
Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer
Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung
Das Forschungsfeld des Entrepreneurship leidet nicht zuletzt auch wegen der gestiegenen Popularität der letzten Jahre unter wenig trennscharfen Definitionen. Weit verbreitet ist die Überführung des aus dem Französischen stammenden„Entrepreneur“ in das deutsche
„Unternehmer“, das in populistischen, ökonomischen Kreisen auf Konsens treffen mag, jedoch auf konzeptioneller Ebene nicht die gleiche Grundlage hat. Wörtlichübersetzt bezeichnet
„Entrepreneur“ „sich verpflichten“ oder „sich vornehmen“, „unternehmen“, „einzuleiten“ bzw.
„zu beginnen“ (vgl. Kuratko, 2017, S. 4; Linguee, o.J., abgerufen am 17.09.2020). Im zugrundeliegenden Zusammenhang ist ein Entrepreneur folglich jemand, der sich verpflichtet, zu organisieren, zu managen und das Risiko eines Geschäftes einzugehen.
In anderen Veröffentlichungen werden zudem häufig die „small and medium sized enterprises“ (SME) oder zu Deutsch „kleine− und mittelständige Unternehmen“ (KMU) synonym mit Start− ups verwendet. Um für die weitere Arbeit ein klares Verständnis der relevanten Konstrukte zu haben, sollen im Folgenden die Begriffe Start−up, Entrepreneur, Entrepreneurship, Erfolg, unternehmerisches Ökosystem (Entrepreneurial Ecosystem) und Gründungsprozess definiert werden. Als Ziel des Kapitels stehen Arbeitsdefinitionen, die die Grundlage der weiteren Forschungsbemühungen darstellen.