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Strukturierte Literaturrecherche in der Suchdomäne 3

Dies ist hauptsächlich der Tatsache geschuldet, dass Bemühungen der Vorgründung schwer zu messen sind. Als Beispiel für eine häufig zitierte Datenbasis sei der Global Entrepreneurship Monitor genannt, der international eine empirische Basis aufbaut und damit der Problematik der Vergleichbarkeit begegnet. Um die Gründungsaktivitäten und Einflussfaktoren auf Start− ups in den verschiedenen Ländern in gleicher Weise erfassen zu können, arbeitet der GEM (Global Entrepreneurship Monitor) mit einem international koordinierten Erhebungsdesign. Da es für Unternehmensgründungen sowie für die Bewertung gründungsbezogener Rahmenbedingungen keine einheitlich vergleichbaren Daten und Statistiken auf globaler Ebene gibt, was auch einer der Hauptgründe für die schwere Vergleichbarkeit innerhalb unternehmerischer Ökosysteme auf internationaler Ebene ist, führt der GEM eigene Primärerhebungen in den 49 teilnehmenden Ländern durch (Hechavarria und Ingram, 2014). Ein komparativer Vorteil gegenüber anderen Datenquellen für Start−up−Aktivitäten besteht darin, dass solche standardisierten Erhebungen in allen Ländern durchgeführt werden und sich an genau die gleichen Fragen im gleichen Zeitraum an einen repräsentativen Querschnitt der Bevölkerung und an systematisch ausgewählte Experten richten. Der GEM verwendet für seine Daten eine Mischung aus Bevölkerungs− und Expertenbefragung (Kelley et al., 2016; GEM, 2017).

Die Herausforderung der Zugänglichkeit der Daten spiegelt sich ebenfalls in den lückenhaften Untersuchungenbei den kulturellen Attributen wieder. Vor allem „weiche“ Faktoren wie „Offenheit“ (gegenüber unternehmerischen Aktivitäten), „Normen“ und „Vertrauen“ (in die eigenen Fähigkeiten und sein Umfeld) sind höchst subjektiv und können bei gleichem ökonomischem Erfolg vom Entrepreneur unterschiedlich wahrgenommen werden.

Der Überblick über die Studien in der Suchdomäne zeigt, dass einige Erfolgsfaktoren öfter untersucht wurden als andere. Um die identifizierten Studien verständlich auszuwerten, könnten die drei Dimensionen (kulturell, sozial, materiell) gesondert betrachtet. Dies wird aufgrund der Limitation der Seiten in der vorliegenden Arbeit nicht wahrgenommen.