Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.

Unsere Ansprechpartner:

Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer

Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung

Institute und Kompetenzzentren

Bindeglied zu einer Vielzahl an
Unternehmen und Organisationen

Erfahren Sie mehr ...

Forschung

Was Management-Forschung wirklich
leisten kann

Erfahren Sie mehr ...

Alumni

Wissenstransfer und
Erfahrungsaustausch

Erfahren Sie mehr ...

Referenzen

Feedback und
Teilnehmerstimmen

Erfahren Sie mehr ...

News

SGBS aktuell:
Wissen und
Anwendung

Erfahren Sie mehr ...

Klimaneutrale Seminare

Auf dem Weg zu
klimaneutralen Seminaren.

Erfahren Sie mehr ...

Juan Diego Flórez Association

Mit musikalischer Bildung
gegen Armut:

Erfahren Sie mehr ...

4.4 Handlungsoption 3 - Alternative Preismodelle

Die konsequente Nutzung von digitalen Daten kann auch bei einem alternativen Preismodell eingesetzt werden. So könnte konsequenter die Nutzung der ÖPNV Gefäße bepreist werden. (Check-in Check-out) Durch die Erfassung der Zu- und Ausstiege könnten vermehrt die tatsächlich gefahrenen km bepreist werden. Dieses Preismodell ist für preissensible Gelegenheitsfahrer interessant, welche bisher vermehrt zu Fuß oder mit Carsharing Anbietern unterwegs waren.

Selbstverständlich könnten dann diese Nutzerdaten auch für den Ausbau der Leistung im „klassischen“ Kerngeschäft – dem Fahren nach festen Fahrplandaten genutzt werden. Hier wird es allerdings sehr auf die Bedingungen vor Ort ankommen. Während die Metropolregionen stark mit dem Donut-Effekt lernen müssen umzugehen – müssen Unternehmen in ländlich geprägten Regionen andere Wege gehen. Erstgenannte Unternehmen werden die klassischen Linien über die bestehenden Stadtgrenzen hinaus verlängern müssen, umso ein attraktives Angebot für junge Familien sicherzustellen. Hierzu bedarf es neben verkürzten Planungsphasen und schnellen bürgernahen Entscheidungen auch ein Committment auf politischer Ebene zwischen zwei angrenzenden Kreisen hinweg. Gerade in Metropolregionen wie z.B. im Rhein-Ruhr-Gebiet ist zu beobachten, wie langwierig und schwierig sich die Abstimmungen zwischen zwei oder mehr Kreisen zum Ausbau einer Bahnverbindung in eine Stadt dauern können. Ein Weiter-So wie in den letzten Jahren werden sich die beteiligten Parteien kaum leisten können, wollen sie nicht die Attraktivität der Region dauerhaft gefährden.

Gefährlich wird es für die ÖPNV Unternehmen zudem, wenn die Nutzer des motorisierten Individualverkehrs vermehrt zu Fuß und mit dem Fahrrad unterwegs sind. Aus Sicht der Politik ist dieser Zugewinn zu begrüßen, da auch so die CO2 Ziele der Stadt erreicht werden kann. Das könnte aber so manche Gemeinde nachdenklich machen, ob der Zuschuss zur Kostendeckung in den städtischen ÖPNV Unternehmen so auf Dauer sinnvoll richtig angelegt ist. Oder ob nicht auch mit weniger Mitteln ein ähnlicher Umwelteffekt erreicht werden kann.