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1.1 Einführung

Der mittlerweile erkannte Beitrag junger Unternehmen zur Beschäftigung und zum Bruttoinlandsprodukt hat zu einer Veränderung der Wahrnehmung der Ökonomen inBezug auf die Treiber des Wirtschaftswachstums geführt. Forscher begannen, sich intensiv mit der Analyse des Phänomens des innovativen Unternehmertums und seiner Verbindungen zum Wirtschaftswachstum zu befassen. Entsprechend stiegen auch die Publikationen, die untersuchten, inwieweit kleine Unternehmen eine wichtige Rolle fürdie Volkswirtschaft spielen (Ács, Audretsch, Braunerhjelm, & Carlsson, 2005). Mit der zunehmenden Anzahl wissenschaftlicher Veröffentlichungen, den wenig klar gefassten Begriffsdefinitionen (KMU, Start−up, junge Unternehmen) und der zugrundeliegenden Komplexität des Themenfeldes stieg auch deren Diffusität. Dies machte es umso wichtiger, das Forschungsfeld der Erfolgsfaktoren eindeutig zu profilieren. Aus der wissenschaftlichen Perspektive wurde vermehrt eine starre Position eingenommen, die zu einem gewissen Zeitpunkt im Unternehmensgründungsprozess den Erfolg des Start−ups betrachtete. Die Erkenntnis, dass im Lebenszyklus nicht nur die Erfolgsfaktoren variieren, sondern auch die Perspektive (vom Individuum hin zum Unternehmen), war vorhanden, wurde jedoch zumeist aufgrund der Komplexität des Themenfeldes zu stark generalisiert oder ganz ignoriert. In den vergangenen Jahren wurde deshalb der Ruf nach einem dynamischen Modell laut, das dem Gründungsgeschehen als Prozess Beachtung schenkt und nicht nur eine Momentaufnahme des Lebenszyklus abbildet. Jacobsen fasste bereits 2006 zusammen:

„Es existieren beispielsweise kaum strukturierbare Beziehungen zwischen den Ausgangsbedingungen und dem eintretenden Erfolg… Der unternehmerische Prozess enthältsowohl individuelle, dynamische als auch stochastische Elemente, sodass er nur sehr schwer modelliert oder gar zu einer Theorie kondensiert werden kann“

(Jacobsen, 2006, S. 6).