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Die Digitalisierung schreitet unaufhaltsam voran und beschäftigt weltweit Millionen von Menschen. Sowohl privat als auch in der Wirtschaft ist der Megatrend unaufhaltsam. In vielen Bereichen und Branchen ist die Digitalisierung bereits weit fortgeschritten und bietet Arbeitserleichterungen für Mitarbeiter und Mehrwert und Transparenz für Kunden und Anbieter. Wirtschaftliche Vorteile entstehen, Kunden werden fester an Unternehmen gebunden und Gewinne optimiert.
In kürzester Zeit haben sich neue Unternehmen entwickelt und sind zu Global Playern aufgestiegen, wie zum Beispiel Facebook, Amazon, Salesforce, etc. In vielen Branchen gibt es große Veränderungen, allein die Entwicklungen am Smartphone haben die Musikindustrie und die Photographie komplett revolutioniert.
In der Baustoffindustrie gibt es erste Bereiche, die mit digitalen Komponenten versehen sind. Hier ist Smart Home sicherlich der bekannteste Überbegriff. Heute können Konsumenten Jalousien, Licht oder Heizung bequem über eine App steuern und ihre Haustür mit dem Smartphone öffnen und schließen.
Die restliche Digitalisierung im Segment Bau ist aber sehr schleppend. Fachunternehmer, Baustoffhandel und Industrie haben hier einen erhöhten Nachholbedarf und müssen in Zukunft deutlich besser vernetzt sein. Zwar wurden administrative Prozesse in den letzten Jahren vermehrt digitalisiert und damit optimiert und automatisiert, jedoch haben operative Prozesse sowie digitale Lösungen am Bauobjekt selbst in der Branche weiterhin einen hohen Nachholbedarf.
Dies belegt auch die nachfolgende Studie von PWC[1].

Wie in der Abbildung 1 zu sehen ist, sind über 50% der administrativen Prozesse bereits digitalisiert, das Gleiche gilt für die Projektplanung und Kalkulation. Hier gibt es weiterhin erhöhten Nachholbedarfe und auch mit BIM bereits eine Lösung für die Zukunft.
BIM:
Der Begriff Building Information Modeling (kurz: BIM; deutsch: Bauwerksdatenmodellierung) beschreibt eine Arbeitsmethode für die vernetzte Planung, den Bau und die Bewirtschaftung von Gebäuden und anderen Bauwerken mithilfe von Software. Dabei werden alle relevanten Bauwerksdaten digital modelliert, kombiniert und erfasst. Das Bauwerk ist als virtuelles Modell auch geometrisch visualisiert. BIM findet Anwendung sowohl im Bauwesen zur Bauplanung und Bauausführung (Architektur, Ingenieurwesen, Haustechnik, Tiefbau, Städtebau, Eisenbahnbau, Straßenbau, Wasserbau, Geotechnik) als auch im Facilitymanagement.
Die Bereiche „Operativer Prozess“ und „Digitale Lösungen“ bieten die größten Potenziale und haben auch den größten Bedarf.
Auf der Abbildung 2 möchte ich explizit auf das Potenzial der Visualisierung, des Echtzeit Reporting und der IOT (kurz: Das Internet der Dinge; englisch Internet of Things, ist ein Sammelbegriff für Technologien einer globalen Infrastruktur der Informationsgesellschaften, die es ermöglicht, physische und virtuelle Objekte miteinander zu vernetzen und sie durch Informations- und Kommunikationstechniken zusammenarbeiten zu lassen) Lösung eingehen.
Der Bau gilt weiterhin als unattraktiv, die harte körperliche Arbeit und geringe Verdienstmöglichkeiten werden den Mangel an qualifiziertem Personal weiter verschlechtern. Um die Objekte im Zeitraumen und Budget umzusetzen, wird vermehrt auf Arbeiter aus angrenzenden und fernen Ländern gesetzt. Diese bringen die passende Ausbildung mit, die Sprachbarrieren erschweren aber die Kommunikation und damit auch oftmals den Materialabruf.
Die größten Verzögerungen auf der Baustelle entstehen durch fehlendes Material. Gerade im Zuge des Fachkräftemangels im Handwerk und der Sprachenvielfalt benötigt es digitale Lösungen, um die Effizienz zu gewinnen und Stillstände zu reduzieren. Hier kann uns die Nutzung von Sensorik und IOT helfen, um Effizienzen über die gesamte Supply Chain zu heben.
PWC: digitale Transformation/Herausforderungen der deutschen Bauindustrie