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4.1.3 Zunehmender Wettbewerb und Commoditization

Ein weiterer aufsteigender Trend der auf künstlicher Intelligenz basiert sind Digital Humans. Diese digitalen Abbilder von Menschen werden zum Beispiel im Kundenservice eingesetzt und können nicht nur wie Chat-oder Voicebots einen Dialog führen, sondern der Stimme auch ein Gesicht geben. Diese künstlich generierten Menschen, auch Avatare genannt besitzen nicht nur ein realistisches Aussehen, sie können verschiedene Gesichtsausdrücke darstellen oder ihre Stimme je nach Stimmungslage des Gegenübers oder der Situation entsprechend anpassen. Die australische Firma Soul Machines ist auf diesem Gebiet einer der Vorreiter, die unter anderem auf die Basis Technologien von IBM Watson und Amazon setzen, um realistische Digital Humans zu schaffen[1].

Im weiteren Verlauf des Trends ist damit zu rechnen, dass zunehmend kleinere Anbieter die über Fach-Knowhow über die jeweilige Branche oder den speziellen Anwendungsfall haben, die Marktchancen für sich nutzen und deutliches Wachstum erzielen können. Diese setzen dabei größtenteils auf die Entwicklung eigener proprietärerer Lösungen basierend auf Open Source Bibliotheken, um sich vom Wettbewerb abzuheben. Zunehmend werden in Speziallösungen aber auch einzelne Cloud-Dienste der großen Anbieter wie Google, Microsoft oder IBM eingebunden, die aufgrund ihrer Komplexität, notwendigen Rechenleistung oder Trainingsaufwand eine Eigenentwicklung zu teuer machen. Auch das Fehlen der entsprechenden Fachkräfte zu Entwicklung und Wartung, bewirkt oft, dass die Make-or-Buy Entscheidung zugunsten der Beschaffung am Markt ausfällt.

[1]

Soul Machines Digital DNA Studio Plattform https://youtu.be/ce2s6tAqhvw