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Der Start des E-Commerce Geschäfts in Deutschland hat um die 2000er Jahre mit den ersten Versandhändlern die mit Ihren Webseiten online gegangen sind und der Gründung von heutigen Weltunternehmen wie Amazon und eBay Fahrt aufgenommen. Die Entwicklung hat im Einklang mit der Technik und dem enormen Marktpotenzial rasant zugenommen. Es können die ersten Produkte mit dem Smartphone oder Tablett bestellt werden. Webseiten wie Facebook locken die Verbraucher mit Werbung und die Hürden für eine Bestellung im Internet sind durch die flächendeckende Ausbreitung der modernen Kommunikationstechnik verringert worden.
Durch die skizzierte Entwicklung stieg der Onlineumsatz von 3,0 Mrd. Euro im Jahr 2003 innerhalb von 5 Jahren um 9,6 Mrd. Euro auf 12,6 Mrd. Euro im Jahr 2008.[1] Der fünf Jahresrhythmus wird im weiteren Verlauf der Arbeit weiterhin beibehalten, um die weitere Steigerung des Onlineumsatzes nochmals in Zahlen zu betrachten. Somit gab es von 2008 bis 2013 ein Wachstum auf 32,0 Mrd. Euro und auch in den darauffolgenden 5 Jahren nochmals um 21,3 Mrd. Euro auf einen kumulierten Wert von 53,3 Mrd. Euro im Jahr 2018.
Das größte erzielte Wachstum im Onlineumsatz in Bezug auf das Vorjahr wurde schließlich mit 11% im Jahr 2019 erzielt, hier betrug der Zuwachs 5,9 Mrd. Euro.[2] Die Gründe hierfür sind vielfältig. Durch die Einzelhandelskonjunktur im Jahr 2019 gab es deutlich höhere Onlineausgaben je Onlineshopper/in (+10%) im Vergleich zum Vorjahr. Dies wird ebenfalls bei Onlineshopper/innen über 60 Jahren deutlich – hier kann man einen Anstieg von 6% verzeichnen.[3] Nahezu alle Branchen vertreiben Ihre Ware über Marktplattformen wie z.B. Amazon, eBay, Otto und Zalando. Diese erzielten ein überdurchschnittliches Wachstum von 19,6%.[4] Zusätzlich machen Firmen von Social Media Diensten wie Instagram, Facebook und Twitter Gebrauch, um den Verbraucher zu einer Onlinebestellung zu verleiten. Dazu gehen sie Kooperationen mit Influencern ein oder nutzen Werbeanzeigen.

Im Jahr 2020 veröffentlichte der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. eine Verbrauchsstudie zum dritten Quartal und prognostizierte einen weiteren Aufschwung im Bereich E-Commerce. Hier sticht der Online-Handel mit einem Plus von 13,3% in den ersten 9 Monaten im Vergleich zum Vorjahr 2019 heraus.[1]
Die Hintergründe dieser Entwicklung und die Rolle des COVID-19 Virus werden in den darauffolgenden Kapiteln analysiert. Infolgedessen wird eine Prognose zum zukünftigen Kaufverhalten der deutschen Konsumenten aufgestellt, damit anschließend ein gezielter Business Case für ein mittelständisches Verpackungsunternehmen aufgezeigt werden kann.
Vgl. Handelsverband Deutschland (2020), S. 3
[2] Vgl. Handelsverband Deutschland (2020), S. 3
[3] Vgl. Handelsverband Deutschland (2020), S. 3
[4] Vgl. Handelsverband Deutschland (2020), S. 3