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Mithilfe der PESTEL-Analyse wird das Unternehmensumfeld im Hinblick auf spezifische Marktgegebenheiten, wahrscheinliche Entwicklungen und potentielle Auswirkungen für Unternehmen analysiert. Diese Analyseform zählt zu den bekanntesten strategischen Tools unserer Zeit. Dabei steht PESTEL für „die politischen (political), wirtschaftlichen (economic), sozio-kulturellen (social), technologischen (technological), ökologisch-geografische (environmental) sowie rechtlichen (legal) Einflussfaktoren, die auf das Unternehmen einwirken, wenn es um die Erschließung bzw. Bearbeitung von Märkten geht.“[1] Abbildung 4 zeigt ohne Anspruch auf Vollständigkeit das Umfeld und wahrscheinliche Entwicklungen der Bauindustrie.
| Politische Einflussfaktoren
· Fragmentierte & komplexe Richtlinien je nach Land und Region · Vergabeordnung führt zu Preisdumping & Nachtragsmanagement · Vorgabe zur Verwendung von Baumaterialien & Einsatz von Maschinen mit spez. technischer Ausführung · Hohe Investments aufgrund maroder Infrastruktur |
Wirtschaftliche Einflussfaktoren
· Konjunktureller Abschwung durch hohe Finanzierungszinsen und Baukosten · Boom in Regionen mit Bevölkerungswachstum und hohen Rohstoffeinnahmen · Arbeitskräftemangel auch in Schwellenländern · Venture Capital Investments (in Start-ups) um Produktivitätslücke zu schließen |
| Sozio-kulturelle Einflussfaktoren
· Mangel and Arbeits- und Fachkräften · Schlecht ausgebildete Arbeitskräfte · Geringe Attraktivität der Jobs führt zu Nachwuchsproblem · Kommunikationsschwierigkeiten durch Vielzahl an Partnern und Sprachbarriere · Arbeitsrisiken und hohe physische Belastung limitieren die Produktivität |
Technologische Einflussfaktoren
· Bedarf an alternativen Baumaterialien um nachhaltig zu bauen (Ersatz von Sand, Zement, Stahl) · Elektrifizierung der Antriebe & Maschinen · 3D Planung & Konstruktion mit Digitaler Dokumentation end-to-end und Einsatz von BIM (Building Information Management) · Digitale Vernetzung der Baustelle, Gewerke und Projektpartner |
| Ökologisch-geografische Einflussfaktoren
· Urbanisierung - Bedarf an Wohnraum in den Städten · Reduzierung des CO2 Footprints · Zunahme an Naturkatastrophen (Hitze, Flutwellen, Erdbeben) · Bauen im Bestand · Energetische Sanierung |
Rechtliche Einflussfaktoren
· Umweltauflagen insbesondere in urbanen Gebieten (Lärm, Schmutz, Emissionen) · Sicherheitsauflagen zum besseren Schutz der Arbeitskräfte · Neue Rahmenbedingungen zum Schutz & Besitz von Daten · Veränderte Normen & Richtlinien |
[1] Vgl. (Theobald 2018)