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Der Begriff CO2-Bilanz (CO2-Fußabdruck, Carbon Footprint) hat sich im Zuge des Klimawandels vor etwa 20 Jahren entwickelt und kann nach (Wiedmann & Minx, 2007) folgendermaßen definiert werden:
„The carbon footprint is a measure of the exclusive total amount of carbon dioxide emissions that is directly and indirectly caused by an activity or is accumulated over the lifestages of a product.“
Ergänzend wird der Carbon-Footprint im Greenhouse Gas Protocol (GHG-Protokoll) detailliert definiert. Das GHG-Protokoll beschäftigt sich mit allen unternehmensrelevanten Emissionen (siehe Bild 3). Die Umfänge gliedern sich in drei Schwerpunkte:
Es handelt sich somit um eine umfassende Bewertung aller Emissions-relevanten Aktivitäten des gesamten Produktlebenszyklus eines Produkts (Product Carbon Footprint) und Unternehmens (Corporate Carbon Footprint). Dabei hat sich der Begriff des „GHG emissions inventory“ oder bezogen auf CO2 „CO2 inventory“ etabliert.

Es handelt sich somit um eine umfassende Bewertung aller Emissions-relevanten Aktivitäten des gesamten Produktlebenszyklus eines Produkts (Product Carbon Footprint) und Unternehmens (Corporate Carbon Footprint). Dabei hat sich der Begriff des „GHG emissions inventory“ oder bezogen auf CO2 „CO2 inventory“ etabliert.
Das GHG-Protokoll dient als Richtline für ein Unternehmensberichtswesen und gibt Berechnungsmethoden zur Bewertung vor. Ab 2025 sind europäische Unternehmen oder Unternehmen mit Zweigniederlassungen in Europa verpflichtet einen Nachhaltigkeitsbericht zu erstellen und prüfen zu lassen. Rechenschaftspflichtig sind Unternehmen, die unter folgende Kriterien fallen
Der Nachhaltigkeitsbericht kann anhand des GHG-Protokolls oder in Anlehnung an DIN EN ISO 14067 erstellt werden (Norm: ISO 14067, 2018). Die Vorgehensweise in der DIN EN ISO 14067 und dem GHG-Protokoll sind ähnlich, wobei das GHG-Protokoll weiterverbreitet ist als die DIN EN ISO 14067.
Anhand der Vielzahl der Richtlinien, Zertifizierungen und Kennzahlen wird deutlich, dass jedes Unternehmen das für sich passende Vorgehen definieren muss. An dieser Stelle wird empfohlen, unabhängig von der jeweiligen Branche, dass folgende Kennzahlen und Zertifizierungen näher betrachtet werden: