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Der Megatrend Neo-Ökologie mit seinen drei Stationen hat seine Wurzeln in der Umweltbewegung der 1970er Jahre, die das Bewusstsein für die Umweltauswirkungen von Konsum und Abfall schärfte. In den letzten Jahren hat sie jedoch erheblich an Schwung gewonnen, wobei mehrere wichtige Meilensteine zu ihrem Wachstum – insbesondere in der EU - beigetragen haben. Die wichtigsten Meilensteine bezüglich des Umweltschutzes und Regularien für einen kunststoffverarbeitenden Betrieb sind:
Zu Beginn der 70er Jahre hat die Ölpreiskrise das Bewusstsein bezüglich endlicher, fossiler Ressourcen geschärft. Parallel hierzu wurden die Folgen der Industrialisierung für die Umwelt durch einen Bericht des Club of Rome immer mehr in den Vordergrund gerückt. Die Bemühungen für Umweltschutz mündeten 1987 in einem internationalen Abkommen (Montrealer Protokoll) zum Schutz der Ozonschicht. Ein weiterer Meilenstein waren die Zugeständnisse des Pariser Klimagipfels von 2015: Begrenzung der Erderwärmung auf weit unter 2°C (1,5°C wünschenwert) im Vergleich zu vorindustrieller Zeit. Erstmalig zielte ein Abkommen nicht auf ein spezifisches Problem ab (z.B. Zerstörung der Ozonschicht), sondern es wird generell die Erderwärmung in den Fokus genommen.
In den Folgejahren wurden weitere EU-Richtlinien erstellt, die insbesondere zur Vermeidung und Wiederverwertung von Abfällen dienten. Viele dieser Richtlinien wurden bereits in nationales Gesetz überführt z.B Gesetz über das Inverkehrbringen, die Rücknahme und die hochwertige Verwertung von Verpackungen (VerpackG).
Das bislang weitreichendste Werk ist der Europäische Green Deal mit den Zielen:
Diese und viele andere Meilensteine haben unmittelbaren Einfluss auf die strategische Ausrichtung eines kunststoffverarbeitenden Unternehmens.