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1.3. Motivation für einen konsolidierten Ansatz zur Informationssicherheit des Bayer Konzern in der VR China

Die Notwendigkeit, die im Konzern etablierten Maßnahmen für Informationsschutz in der VR China zu überprüfen und zu konsolidieren ergibt sich aus zwei Treibern. Einerseits ist die Zahl der eigenständigen Bayer-Gesellschaften in der VR China unverhältnismäßig groß und liegt weit über dem Konzern-Durchschnitt. Andererseits sind diese Gesellschaften über einen Zeitraum von mehr als zehn Jahren gegründet worden und sind deshalb in ihrer Identität und Struktur unterschiedlich entwickelt. Während dieser Zeit unterlag auch der Bayer-Konzern einem tiefgreifenden strukturellen Wandel. Hinzu kommt, dass neue Engagements heute auf Grund der Anforderungen der chinesischen Behörden nicht oder nur mit hohem Aufwand in eine der vorhandenen Gesellschaften oder Business Units integriert werden können. Auch das bevorzugte Modell der Joint Ventures und das chinesische Steuermodell führen dazu, dass die Anzahl kleinerer, unabhängiger Gesellschaften weiter steigt.

Zum derzeitigen Zeitpunkt sind alle Gesellschaften einem der drei im Jahr 2003 gegründeten Teilkonzerne - der Bayer Material Science (BMS), der Bayer Cropsience (BSC) oder der Bayer Healthcare (BHC) - zugeordnet (Bayer AG, 2003). Zusätzlich sind Servicebereiche der Bayer Business Services (BBS) und der Bayer Technology (and Engineering) Services (BT(E)S) als eigene Gesellschaften in der VR China vertreten, wobei die Bayer China Limited (BCL) die Führungsgesellschaft, in der administrativen Funktionen zusammengefasst sind, in der VR China darstellt.

Der Entwicklungsgrad der Gesellschaften ist durch den unterschiedlichen Zeitpunkt des Markteintrittes unterschiedlich. Entsprechend der Strategie der Teilkonzerne führen die Gesellschaften Investitionsprojekte weitgehend unabhängig voneinander durch. Dabei haben die Projekte unterschiedlichen Charakter und reichen vom Bau bzw. der Erweiterung von Produktionsanlagen über den Aufbau einer Vertriebsorganisation (Sales Force) bis hin zum Aufbau eines Servicenetzes für Kunden mit landesweiten Niederlassungen.

Auf Grund der unabhängigen Vorgehensweise und des unterschiedlichen Entwicklungsstandes ist es nicht verwunderlich, dass die Maßnahmen zur Informationssicherheit und zum Schutz von Intellectual Property (IP) in unterschiedlicher Detailtiefe, z.T. auch kontrovers und redundant, implementiert sind. Diese unterschiedliche Handhabung ist augenscheinlich geworden und erfordert vor dem Hintergrund der gestiegenen Bedrohung (siehe Kapitel 1.1) eine Konsolidierung der Herangehensweise und der Maßnahmen, um Effizienz und Effektivität des Informationsschutzes und des Schutzes geistigen Eigentums in der VR China zu steigern.