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Studienbetreuung
Die Stakeholder Analyse wird bereits im Vorfeld der Implementierung erstellt, bzw. ist Teil des Vorprojektes. Als Stakeholder gilt jede Person, Gruppe oder Abteilung, die vom „Change“ selber betroffen ist oder aber eine Erwartung an Ergebnisse des Projektes oder den Erhalt von Informationen hat. So werden möglichst viele oder zumindest eine repräsentative Gruppe von Stakeholdern einem Interviewprozess unterzogen und auf ihre Einstellung zum Thema und zur Veränderung befragt. Dies ist auch für dieses Programm erfolgt (siehe auch Kapitel 2.1). Die Ergebnisse werden möglichst wertneutral auf Einstellungen und Meinungen zum Programm oder Projekt und den Projektzielen geprüft und dokumentiert. Aus diesen Ergebnissen werden zwei qualitative Werte für jeden Stakeholder ermittelt. Zum einen für seine Bereitschaft das Projekt möglichst aktiv zu unterstützen und zum anderen sein Einfluss auf den Projekterfolg an sich. Die Darstellung beider Werte in einem Diagramm ist letztendlich das Ergebnis der Stakeholder-Anlayse. Diese Ergebnisse sind interne Dokumente und werden nicht an die Stakeholder verteilt. Ziel ist es, die Stakeholder (Personen und Personengruppen) zu identifizieren, die einen großen Einfluss auf den Projekterfolg haben oder dem Projekt skeptisch bzw. ablehnend gegenüber stehen. Diesen Stakeholdern ist nun besondere Aufmerksamkeit zu schenken und es müssen Anstrengungen unternommen werden, diese für eine Unterstützung des Projektes oder zumindest für die Duldung der Projektmaßnahmen zu gewinnen. Der Maßnahmenkatalog reicht hier von einfachen Gesprächen, Vorführungen und Einladungen, bis hin zur aktiven Beteiligung an der Ausarbeitung und Umsetzung von Projektmaßnahmen mit der Aussicht auf eine Incentivierung bei Erfolg.