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Eine weitere Möglichkeit, positiver Wertbeiträge für Informationssicherheit darzustellen ist eine an die Balanced Scorecard angelehnte Methode, wie diese von McMillan & Wheatman, 2010 vorgeschlagen wird. In Anlehnung an diese Methode wurde eine erste Security Balanced Scorecard aus zwölf „Key Performance Indicatoren“ (KPIs) entwickelt.
Diese Methode beruht im Wesentlichen darauf, auf Basis von Geschäftszielen und Unternehmenswerten, Ziele für die Informationssicherheit zu formulieren und diese messbar zu machen. Das Vorgehen gliedert sich in fünf Schritte:
Beispiel:
Mögliche Key Performance Indicators wären nun:

Abbildung 12: Beispiel für die Berechnung eines KPI einer Security-Balance Score Card.
Abbildung 12 zeigt die Berechnung des KPIs „Durchführung von Security Projekten entsprechend dem gewählten Architekturmodell“. Hier erhält jedes Security Projekt einen Punktwert für sein Entsprechen zum Security-Architekturmodell. Der sich ergebene Mittelwert wird über die für diesen KPI hinterlegte Formel errechnet und über hinterlegte Schwellenwerte für das Reporting in eine „Ampelfarbe“ grün, gelb oder rot übersetzt.
Die Security Balance Score Card ergibt sich nun aus mehreren KPIs, die auf Basis von Geschäftszielen und mit ihren verbundenen Security Risiken abgeleitet werden. Obwohl die Entwicklung einer solchen Scorecard aufwendig und kompliziert erscheint, ist ihr Nutzen hoch, da sie Geschäftsziele und den Status der Security-Compliance kombiniert und übersichtlich darstellt. So kann die Security Balance Score die Steuerung der Geschäftsziele aktiv unterstützen.