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Im Folgenden wird eine beispielhafte Investitionsbegründung für den Kauf der beiden ausgewählten Maschinen aufgestellt. Bei der Kalkulation der Faltschachtelklebemaschine wird zusätzlich ein Packroboter mit einbezogen, damit das Personal beim Durchlaufbetrieb langfristig von vier auf drei Mitarbeiter reduziert werden kann. Die Investition wird mit 100% Fremdkapital durchgeführt und die Leistungszahlen und genannten Investitionssummen stammen aus Anfragen an Maschinenhersteller und Erfahrungswerten.
Investitionsbegründung:
Rotationsstanze mit 5 Druckwerken (neu)
Kapazität der Maschine: 16.500.000 m² auf Basis 2 Schichten (MBZ 3.300 h * 5.000m²/h)
Ziel: Hohe Leistungskennzahlen, Druck inkl. Infrarottrocknung, präzise Stanzung, Abfallreduzierung und Mengenwachstum
Faltschachtelklebemaschine (gebraucht)
Kapazität der Maschine: 12.500.000 m² auf Basis 2 Schichten (MBZ 5.000 h * 2600 m²/h)
Ziel: Produktion von Onlineverpackungen Längsklebung, Faltbodenklebung, 4-Punktklebung
Produktionsbeginn beider Maschinen im Jahr 2022
Als nächstes folgt eine Aufstellung der Kosten die ein Unternehmen investieren muss. Die Berechnung erfolgte anhand von erhaltenden Angeboten[1] und Recherchen nach Gebrauchsmaschinen, welche als realistische Marktpreise angesehen werden können. An dieser Stelle werden nicht nur die Anschaffungskosten der beiden Anlagen betrachtet, sondern auch alle anfallenden Kosten wie z.B. benötigte Fundamente für die Maschinen, Einbindungen in dem vorhandenen Maschinenpark, Luft, Wasser und Stromanschlüsse sowie alle weiteren Kosten die durch die Installation der neuen Anlagen projektbezogen anfallen.
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Kosten (Maschinen und Peripherie) |
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Neue Rotationsstanze von einem Marktführer inkl. Ablage |
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4.730.000 € |
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Gebrauchte Faltschachtelklebemaschine (FKM) |
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425.000 € |
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Robotertechnik für den Abpackprozess der FMK |
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200.000 € |
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Einbindung in den Maschinenpark |
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25.000 € |
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Fundament |
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70.000 € |
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Luft- und Wasseranbindung |
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10.000 € |
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Stromanbindung |
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120.000 € |
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Abladen, Transport, Montagehilfe |
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35.000 € |
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Sonstiges |
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85.000 € |
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Gesamtkosten: |
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5.700.000 € |
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Somit wurde die Investitionssumme an dieser Stelle mit 5.700.000 € definiert. Die entscheidende Frage ist an dieser Stelle, ob das Unternehmen sich diese Investition leisten kann oder an den Abschreibungskosten scheitern wird und sich somit eine kostengünstige Alternative suchen sollte. Um hier die richtige Entscheidung treffen zu können, wird im nächsten Schritt eine Investitionsrechnung aufgestellt, um die Amortisationsdauer in Jahren zu beziffern mit dem Ziel von einem Ergebnis unter 5 Jahren, damit die Investition für ein mittelständisches Unternehmen tragbar ist. Die detaillierten Berechnungen zu den folgenden Textpassagen können dem Anhang entnommen werden.[1]
Anhang 10: Entwicklung des Investitionsverlaufs
[1] Die Maschinenhersteller wollen bezüglich Wettbewerb nicht namentlich in der Arbeit veröffentlicht werden