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3.2.4 Die Investition in die richtige Technik

Die Laufzeit der Anlage wird mit 10 Jahren berechnet, wobei unter realistischen Umständen, gerade im Mittelstand, die Anlagen in der Regel zwischen 15 bis 20 Jahren betrieben werden. Im Gegensatz dazu werden bei großen Konzernen und Gruppen die Maschinen des Öfteren nach 8 – 10 Jahren ausgetauscht. Der Abschreibungszeitraum wird marktüblich mit acht Jahren aufgestellt und die Investitionssumme von 5.700.000 € wird im ersten Geschäftsjahr mit 2.000.000€ einkalkuliert werden und in den Folgejahren die restlichen 3.700.000€. Beim Zuwachs an Kapazitäten im Planungshorizont von 10 Jahren werden 16.000.000 m² erwartet, wobei die Zunahme nicht linear geplant ist, sondern in den ersten fünf Jahren nach der Investition deutlich höher ist als in der zweiten Periode. Der Umsatz in Euro pro Quadratmeter wird ab dem dritten Jahr konstant mit 0,684 € pro m² geplant. In der Startphase kann es vorkommen, dass die ersten Aufträge über dem Preis eingeholt werden und somit der Umsatz in Euro pro Quadratmeter noch geringfügiger für die beiden Produktionsstufen ausfällt. Im nächsten Schritt wird betrachtet, welche Herstellungskosten pro Jahr abfließen durch Umlagen, Lohnkosten und Instandhaltung. Zusätzlich werden hier noch weitere Kostenaspekte mit einkalkuliert wie die anstehenden Frachtkosten, Verwaltungskosten, Vertriebskosten und sonstige Kosten für die Werkzeuge zum Stanzen der Aufträge und für Druckklischees. Somit entsteht für das erste Jahr ein Nettoumsatz von 843.000€, wovon für den Bruttogewinn (Rohertrag – Produktionseinsatzkosten) die Herstellungskosten in Höhe von 734.980€ abgezogen werden. Für den EBITDA der sich im ersten Jahr noch mit 11.980 € negativ darstellt, werden noch alle sonstigen anstehenden Kosten subtrahiert. Die Abschreibung verläuft in den acht Jahren konstant mit 712.500 € pro Jahr und wird für den EBIT abgezogen. Danach folgen noch für den Jahresüberschuss die Abzüge bezüglich Zinsen, an deren Stelle wurde der jährlichen Zinssatz für Fremdkapital mit 4% kalkuliert und zum Schluss wandert noch die Ertragssteuer ab, wonach ein Jahresüberschuss im Folge des ersten Jahrs von – 554.016 € da steht. Im vierten Jahr nach der Investition wird dann rechnerisch erstmals ein positiver Jahresüberschuss mit 51.651 € erzielt.

Nach Auswertung der berechneten Zahlen über dem Planungshorizont von 10 Jahren ergibt sich für das Projekt eine Amortisationsdauer von 3,96 Jahren ohne die Berücksichtigung vom Kapitaldienst. Das Unternehmen sollte das Projekt unter Berücksichtigung von Risikofaktoren, die ein solches Investitionsvolumen immer mit sich bringen und die Einbeziehung der weiteren Investitionskennzahlen[1] umsetzen.

[1]

Anhang 11: Investitionskennzahlen – Barwert, Kapitalwert IKV / interner Zins, QIKV / qualifizierter interner Zins, ROI EBITDA, ROI unter Berücksichtigung Kapitaldienst können dem Anhang entnommen werden