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Zielsetzung ist die Suche und Ermittlung eines Surrogats welcher als Zuschlagsstoff eingesetzt werden kann.
Je nach Standort lassen sich Alternativen finden die bereits in der Vergangenheit ihren Weg in Produktionsabläufe eines Betonwerks fanden.
So ist z.B. Hochofenstückschlacke in der Nähe von Stahlwerken (z.B. Ruhrgebiet) ein Alternativprodukt zu Naturzuschlägen.
Die Hochofenschlacke ist ein Nebenprodukt der Roheisengewinnung im Hochofen, wird als Füllmaterial im Tiefbau als Substitut für Schotterschichten und zur Verfüllung von Bergwerksschollen im Bauwesen bereits verwendet.
Als Ersatz für Naturzuschlag im Transportbeton sind folgende Einwände zu bewerten:
Fazit:
Auf Grund der notwendigen Kontinuität in der Lieferkette für Transportbeton ist HOS als Surrogat nur bedingt zu berücksichtigen, insbesondere auch durch die bereits er- wähnten örtlichen Einschränkungen.
Das größere Potential für alternative Zuschlagsstoffe bietet eindeutig ein weiterer „künstlicher Rohstoff“ welcher auch in großen Mengen vorhanden ist: Bauschutt. Der daraus resultierende Begriff –Recyclingmaterial- führt uns zu dem Konzept des ressourcenschonenden Baustoffs Recyclingbeton.
Im Transportbeton unterscheiden wir 2 Arten von Recyclingmaterial welche als Zu- schlag zum Einsatz kommen könnten:

In dieser Projektarbeit beziehe ich mich ausschließlich auf RC-Beton mit Typ1/Typ 2- Material, da RC-Material aus Betonrecyclinganlagen einen sehr geringen Anteil an ver- fügbaren Mengen darstellen und daher zu vernachlässigen sind.
18 Interne Kalkulation der Spenner Herkules-Gruppe, Stand:31:03.2020