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3.1.3 Betontechnologisches Konzept

Zielsetzung ist die Suche und Ermittlung eines Surrogats welcher als Zuschlagsstoff eingesetzt werden kann.
Je nach Standort lassen sich Alternativen finden die bereits in der Vergangenheit ihren Weg in Produktionsabläufe eines Betonwerks fanden.

So ist z.B. Hochofenstückschlacke in der Nähe von Stahlwerken (z.B. Ruhrgebiet) ein Alternativprodukt zu Naturzuschlägen.
Die Hochofenschlacke ist ein Nebenprodukt der Roheisengewinnung im Hochofen, wird als Füllmaterial im Tiefbau als Substitut für Schotterschichten und zur Verfüllung von Bergwerksschollen im Bauwesen bereits verwendet.

Als Ersatz für Naturzuschlag im Transportbeton sind folgende Einwände zu bewerten:

  1. 1)  Preis:
    Die nachträgliche Aufbereitung (Siebung, Überwachungs- und Zertifizierungs- kosten,...) bewirkt eine überproportionale Sekundärkostenbetrachtung, so dass HOS im Vergleich zu Naturprodukten je nach Standort 15-30 % teurer ist18.
  2. 2)  Betontechnik:
    Die Oberfläche von HOS ist produktbedingt porös und somit wassersaugend.Dadurch entsteht sich ein höherer Zementleim- und Zusatzmittelbedarf, auch hie- raus ergibt sich ein Stoffkostennachteil in beachtlicher Größenordnung.
  3. 3)  Verfügbarkeit:
    Die zur Verfügung gestellten Mengen decken nur einen Bruchteil der Spitzen ei- nes saisonbedingten Produktionsablaufs im Transportbeton ab. Hieraus ergibt sich auch ein Lagerproblem für die TB-Werke, da die bereitgestellten Korngrößen von HOS getrennt von anderen Korngruppen aus Naturmaterial gelagert werden müs- sen, folglich sind Investitionen in Lagerkapazitäten Voraussetzung.
  4. 4)  Einsatzgebiete:
    Auf Grund von Einschränkungen durch die gültigen Normen darf HOS bei be- stimmten Expositionsklassen im Transportbeton nicht eingesetzt werden, somit ist die Verwendung auch technisch beschränkt.

Fazit:
Auf Grund der notwendigen Kontinuität in der Lieferkette für Transportbeton ist HOS als Surrogat nur bedingt zu berücksichtigen, insbesondere auch durch die bereits er- wähnten örtlichen Einschränkungen.

Das größere Potential für alternative Zuschlagsstoffe bietet eindeutig ein weiterer „künstlicher Rohstoff“ welcher auch in großen Mengen vorhanden ist: Bauschutt. Der daraus resultierende Begriff –Recyclingmaterial- führt uns zu dem Konzept des ressourcenschonenden Baustoffs Recyclingbeton.

Im Transportbeton unterscheiden wir 2 Arten von Recyclingmaterial welche als Zu- schlag zum Einsatz kommen könnten:

In dieser Projektarbeit beziehe ich mich ausschließlich auf RC-Beton mit Typ1/Typ 2- Material, da RC-Material aus Betonrecyclinganlagen einen sehr geringen Anteil an ver- fügbaren Mengen darstellen und daher zu vernachlässigen sind.


18 Interne Kalkulation der Spenner Herkules-Gruppe, Stand:31:03.2020