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3.1.2 CO2-Abdruck in der Branche

Ein branchenspezifisches Zertifizierungssystem wurde 2017 vom Concrete Sustainability Council (CSC) eingeführt. Es soll die Transparenz über die Herstellungsprozesse von Beton, Zement und Gesteinskörnungen erhöhen und die Auswirkungen auf das soziale, ökonomische und ökologische Umfeld verbessern. Damit soll eine kontinuierliche Stei- gerung im nachhaltigen Wirtschaften der Zement-, Rohstoff und Betonindustrie erreicht werden16.

Es lässt sich leicht beantworten, weshalb derzeit kaum ein Unternehmen in Deutschland aus der Zement- und/oder Betonindustrie anerkannte Zertifikate zu den jeweiligen CO2- Bilanzen einzelner Produkte vorweisen kann. Die Industrie tut sich sichtlich schwer, in Zeiten ständig wechselnder Einsatzstoffe und Vorkommen produktbezogene Prognosen zu erstellen, geschweige denn sich durch Produktzertifikate in irgendeiner Form von sor- tenspezifischer Produktbindung zu verpflichten – dies ist derzeit kaum realisierbar.

Fehlt beispielsweise die Hauptkomponente Hüttensand für die Herstellung eines CEM III-Zementes in Deutschland (aktuell: Stahlkrise), wechselt man entweder zu Lieferanten aus Übersee (Türkei, Japan...) oder zu klinkerreichen CEM I-Zementen mit ggf. puzzo- lanischen Zusätzen wie Trass oder Kalkstein. Der sich daraus ergebende neue CO2-Ab- druck dürfte kaum mit einem vorher vermarkteten Zertifikat vergleichbar sein.

Unsere Mutterfirma Spenner GmbH & Co. KG wurde als erster Zementhersteller in Deutschland mit dem CSC-Zertifikat in Gold ausgezeichnet. Mit dem Zertifikat wird eine besonders nachhaltige Firmenpolitik bescheinigt.17

Die verdeutlicht auch die strategische Bedeutung des Themas “Ressourcensschonende Baustoffe“ in unserer Unternehmensführung.

Doch für die Transportbetonsparte ist die Aussicht auf CSC-Gold eher schlecht – mit Ausnahmen:

Ressourcenschonende Betone mit recyclierten Gesteinskörnungen (Recyclingbeton).