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Studienbetreuung
Globalisierung beschreibt einen vielschichtigen Prozess, der sich durch weltweite Ver- flechtung über viele Lebensbereiche von Menschen erstreckt. Internationalisierung ver- steht sich innerhalb der Globalisierung dabei als Verdichtung von Beziehungsnetzwer- ken unter Staaten. Die durch die Corona-Pandemie ausgelösten und nach wie vor anhal- tenden Reiserestriktionen und Reisebeschränkungen führen zu einer deutlichen rückläufigen Globalisierung von Eventplattformen. Ein verschärftes Kostenbewusstsein bei vie- len Marktteilnehmern führt zu plötzlich begründeten Absagen, die Corona-Pandemie wird als Grund vorgeschoben, ermöglicht einen Austritt aus vertraglichen Rahmenbe- dingungen, die es so vor der Pandemie noch nicht gab. Ein Fernbleiben von physischen Eventplattformen führt ungewollt und nahezu automatisch zu einem Bedeutungsverlust durch das Fehlen wichtiger internationaler Kunden: innen und marktrelevanter Keyplayer. Veranstaltungen werden kleiner, geraten in den Strudel von Negativ-Speku- lationen auf Teilnehmerseite, was dazu führt, dass die rückläufige Entwicklung die Notwendigkeit des Events stark hinterfragt. Das Ergebnis: die Globalisierung ist damit rückläufig.3 Diese Entwicklung setzt vor allem großen Veranstaltungsformaten in der Produktfamilie der Weltleitmessen sehr zu, es entsteht ein Gefahrenpotential, was diese Veranstaltungsformate deutlich schmelzen lässt. Es zeichnet sich ein negativer Kreis- lauf ab: bleiben wichtige namhafte und renommierte Unternehmen als TOP-Keykunden dem Event fern, löst dies gleichzeitig eine Zurückhaltung auf Teilnehmerseite aus. Je nach Intensität dieser Entwicklungsverläufe führt dies zum Effekt, dass die Globalisie- rung des Veranstaltungsformates stark abnimmt, Effekte der Kontinentalisierung entste- hen, die je nach Stärke des Fernbleibens sowohl auf Angebots- als auch Nachfrageseite bis hin zur Regionalisierung einer Veranstaltung führen können. Der Anspruch einer in- ternationalen Plattform geht damit auf rein physischer Eventebene zunächst verloren. Die Gründe dieser Entwicklung werden parallel mit einem veränderten Kostenbewusst- sein und einem neuen Marketingverhalten kundenseitig begründet.