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Studienbetreuung
Es wird deutlich, dass Krisenzeiten und ihre Einflussfaktoren die Treiber einer neuen Veranstaltungswelt von morgen sind. Die Beteiligten im Ökosystem – im Besonderen die Messegesellschaften – sind aufgefordert umzudenken. Einst so wichtige Messkriterien wie „Dimensionen“ treten in den Hintergrund. Der Wunsch nach individuellen und maß- geschneiderten Markt- oder Eventplätzen die Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Reise- richtlinien berücksichtigen, gewinnen in Zukunft deutlich an Bedeutung.
Die Hybridisierung und damit die Verschmelzung und Verknüpfung von realem Event und digitalem Angebot stellt für das Ökosystem der Veranstaltungswirtschaft eine groß- artige Chance dar, sich einem grenzenlosen Kommunikationsraum mehr und mehr zu- zuwenden. Was länge außen vor blieb steht jetzt im zentralen Fokus der Hybridisierung: Kundenerwartungen und Kundenbedürfnisse bestimmen Angebot und Serviceleistun- gen. Die beschriebenen Einflussfaktoren und verschiedenen Trendszenarien sollen dem Ökosystem als Inspiration für neue Konzeptansätze dienen, vor allem auch die monetären Verluste kompensieren, die sich durch Teilnehmerrückgänge an physischen
Veranstaltungen, insbesondere im Messebereich durch Verkleinerung von gebuchten qm-Standflächen ergeben. Die Chance das Eventgeschäft als 365-Tage-Omni-Channel- Plattform zu entwickeln, bieten beste Voraussetzungen neue Community-Cluster zu identifizieren, und mit speziellen neuen Serviceangeboten zu bedienen. Letztendlich wird es egal sein, wo Kontakte und Beziehungen hergestellt werden. Die Botschaft ist eindeutig, Hauptsache die Interessen der Kunden und Teilnehmenden werden stärker berücksichtigt und als Ausgangspunkt für die Ausgestaltung von Business-Events ge- nommen, losgelöst von Zeit und Raum. Die reale Welt wird auch weiterhin ihre Da- seinsberechtigung haben und als stabile Basis für den Aufbau neuer Plattformen dienen. Dies wird aber nur funktionieren, wenn die Beteiligten das Verständnis haben, dass Be- ziehungsmanagement in den Vordergrund zu rücken, und sich vom reinen „qm-Verkäu- fer“ hin zum „Community-Master“ zu entwickeln.