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Diese generellen Auswirkungen und Entwicklungen paaren sich in der Gleichzeitigkeit und Komplexität so stark, dass es zu einer deutlichen Verschiebung der Teilnahmeinte- ressen kommt. Was jedoch unverändert bleibt, ist das Interesse der Menschen, sich per- sönlich zu treffen. Mit dem Wunsch nach face-to-face-Begegnungen steigt damit die Bereitschaft Veranstaltungen wieder physisch zu besuchen, die rein virtuelle Begeg- nung verliert an Aufmerksamkeit. Allerdings stellt dies das Ökosystem - hier im Beson- deren die Zielgruppe der Veranstalter von Messen und Kongressen sowie reine Loca- tionbetreiber – vor neue Herausforderungen. Fakt ist, dass sowohl die Teilnehmer: in- nen als auch die Unternehmen, die an Messen teilnehmen oder Mitarbeiter: innen zu Kongressen und Tagungen senden, deutlich kritischer hinterfragen, ob Kosten-, Nutzen- Effizienz und Zeitaufwand in einer gesunden Relation stehen. Die Tagungs- und Messe- teilnahmen werden deutlich bewusster ausgewählt.
Wie eine Umfrage des Kompetenzzentrums Tourismus des Bundes ergab „...gehen zwei Drittel der Befragten – 60,5 Prozent – davon aus, dass sich digitale Veranstal- tungsformate, die sich verstärkt während der Corona-Pandemie etabliert haben, halten werden und persönliche Dienst- und Geschäftsreisen langfristig unter dem Niveau des Jahres 2019 bleiben. Die Rückkehr des überwiegenden Anteils der Geschäftsreisen hal- ten 38 Prozent für wahrscheinlich...“.1

Zitat: Quelle: Das Kompetenzzentrum Tourismus des Bundes, Vgl. https:// https://kompetenzzentrum-
1
tourismus.de/media/kurzfassung_online-panel_3-2021_geschftsreisen.pdf, S. 4
„...Dass der klassische Geschäftsreiseverkehr und Messe- und Ausstellungsreisen bis 2025 das Buchungsvolumen von 2019 erreichen werden, bezweifeln 59 bzw. 57 Pro- zent. Immerhin jeweils 40 Prozent glauben, dass dies bei Kongressen und Tagungen so- wie bei Incentive-Reisen der Fall sein wird. Allerdings halten 49 Prozent auch bei Kon- gressen und Tagungen die Erreichung dieses Zieles für unwahrscheinlich...“.2

Weitere Untersuchungsergebnisse ergaben, dass mit Blick auf Dienstreisen nur noch 70 Prozent der Budgets für Veranstaltungsteilnahmen gegenüber 2019 eingestellt werden.
Die nachfolgenden Abschnitte zeigen die Einflussfaktoren auf, die sich nachhaltig auf das Ökosystem der Veranstaltungswirtschaft auswirken und in diesem Abschnitt be- schriebene Entwicklungen von einem rückläufigen Geschäftsreiseverhalten untermau- ern.