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Die im Kapitel 1.1 beschriebenen Marktentwicklungen führen laut der Studie bis 2023 zu einem Neuen Gleichgewicht, das zudem von der SAC als Basisszenario ausgerufen wird.
Dieses prognostiziert eine Konsolidierung der OEM-Landschaft. Dabei treten diejenigen Hersteller gestärkt aus der Transformation, die sich über ein Alleinstellungsmerkmal differenziert haben. Trotzdem werden sich aber auch neue OEMs am Markt etablieren.
Auf neue Kundenbedürfnisse zugeschnittene Mobilitätsdienstleister schaffen es sich im Kontext der Individualmobilität Marktanteile zu sichern, was zu einer Koexistenz von modernen und traditionellen Geschäftsmodellen führt. Traditionellen OEMs verlieren dadurch zwar Marktanteile, bleiben aber weiterhin der wichtigste Kunde für EDLs.
Im Anbetracht der Entwicklungen in den letzten drei Jahren nach Veröffentlichung der Studie im Jahr 2020 ist festzustellen, dass einige der Prognosen des Basisszenarios in der Realität zu beobachten sind. Traditionelle OEMs passen ihr Produktportfolio den neuen Kundenbedürfnissen an und spezialisieren sich dabei.
Konkrete Beispiele aus der Praxis sind unter anderen die bereits erwähnte Luxusstrategie von Mercedes und der klare Fokus von BMW auf das Infotainment und entsprechende Entertainmentfunktionen für Fahrer und Passagiere.
Der in Abbildung 2 gezeigte Graph verdeutlicht die wachsenden Marktanteile in China und die langsam startende Durchdringung des europäischen Marktes von chinesischen Herstellern wie BYD oder Xpeng wurde auf der diesjährigen IAA wahrgenommen.[1]
Deshalb wird das von der SAC ausgerufene Basisszenario auch in diesem Werk als Grundlage für die weiteren Ausführungen verwendet.
TAZ (2023)