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Studienbetreuung
In den letzten Jahren sind viele EDLs dazu übergegangen ihre Entwicklungstätigkeiten punktuell mit Ressourcen aus dem Ausland zu supplementieren. Mit Projektbesetzungen aus den sogenannten Best-Cost-Countries (BCC) können die für die Leistungserbringung benötigten Mitarbeiterkosten erheblich gesenkt werden. Darüber hinaus wird dadurch eine erhöhte Flexibilität bei der Bereitstellung benötigter Ressourcen ermöglicht.
Neben Osteuropa haben sich Nordafrika und Indien als Regionen für BCC-Standorte etabliert[1], wobei das Kernteam weiterhin in den meisten Fällen in OEM-Nähe agiert und das BCC unterstützende Aufgaben übernimmt. BCC-Standorte fungieren aktuell also unternehmensintern als ein Personaldienstleister zur Lohnkostenreduktion.
Analog zu den in Kapitel 3.2 vorgestellten Bietergemeinschaften erfordert auch die länderübergreifende Zusammenarbeit ein hohes Maß an Abstimmung und Steuerung. Doch durch die im Vergleich deutlich reduzierten Kosten kann dieser Aufwand im Falle des BCC-Ansatzes besser kompensiert werden. Außerdem kommt es in den seltensten Fällen zu Interessenskonflikten, da beide Entitäten demselben Unternehmen angehören.
Allerdings ist es mit diesem Vorgehen nicht möglich Themenbereiche abzudecken, die nicht zu den Kompetenzen des Unternehmens zählen. Zudem ist der Aufbau des nötigen Knowhows für Prozesse, Tools und natürlich der fachlichen Kompetenzen zu Beginn mit einem hohen Aufwand verbunden.
VDA Studie (2020), S.22