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3.1.5 Steigerung der Attraktivität für Fachkräfte

In den deutschen Medien sowie der Politik wird immer wieder darüber diskutiert, die Einwanderung der Fachkräfte zu vereinfachen, um damit den Fachkräftemangel bewältigen zu können. Doch besteht hier nicht das Problem, was hochqualifizierte Menschen aus dem Ausland davon abhält, in Deutschland erwerbstätig zu werden. Für ausländische Arbeitskräfte stellen bei der Wahl des Standortes die Steuern und Abgaben im jeweiligen Land einen signifikanten Faktor dar (vgl. OECD, 2019, S.2-4). Deutschland schneidet dabei im internationalen Ranking schlecht ab. Laut einer Studie der OECD (Organisation for Economic Corporation and Development) lag Deutschland 2021 im Vergleich der Höhe der Steuer- und Abgabenlast aller OECD-Mitgliedsstaaten auf Platz zwei hinter Belgien. So musste ein alleinstehender Arbeitnehmer in Deutschland mit durchschnittlichem Einkommen im Mittel 48,1 Prozent seines Lohnes in Form von Steuern und Sozialleistungen an den Staat abtreten. (vgl. OECD, 2022, S. 24)

Für hochqualifizierte Fachkräfte deutlich attraktivere Länder wie Schweden, Australien, die Schweiz oder Neuseeland (vgl. Abbildung 2) liegt die Steuern- und Abgabenlast deutlich unter der Deutschen. Das beliebteste Land zum Auswandern unter talentierten Arbeitskräften, Australien, behält gerade einmal 27,1 Prozent des gesamten Lohnes ein. Hier gibt es vor allem für die deutsche Regierung Nachholbedarf. Um in Zukunft weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben, kann die Senkung von steuerlichen Hindernissen und Sozialabgaben die Attraktivität des Wirtschaftsstandortes Deutschland für hochqualifizierte Arbeiter erhöhen und so einen Beitrag leisten, das Ausscheiden der Babyboomer aus dem Arbeitsmarkt abzufedern.