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Studienbetreuung
Eine große Rolle in der Umsetzung der oben genannten Strategieansätze spielen finanzielle Mittel. Hinsichtlich der weinbaulichen Umstrukturierung von Vitis vinifera-Rebsorten auf gegebenfalls pilzwiderstandsfähige Rebsorten werden hohe Investitionskosten für Rebstöcke, Drahtrahmen und Personal fällig. Dabei ist zu beachten, dass die Anlagen vor einer Aufzuchtdauer von mindestens drei Jahren nicht ertragsfähig sind. Deshalb müssen im Voraus jene Ertragsausfälle in die betriebliche Planung miteinkalkuliert werden. Zum einen können andere Ertragsweinberge durch Übererträge als Puffer genutzt werden, zum anderen kann ein Zukauf von Fasswein die Ausfälle mengenmäßig abfedern. Des Weiteren müssen für die Vermarktung von den noch unbekannten Piwis und alkoholfreien Weinen hohe Investitionskosten in Marketingmaßnahmen eingeplant werden. Vor allem für Bestandskunden vor Ort sollte sich Zeit für die Aufklärung genommen werden. Die Bereitstellung von Informationen und Aufklärung der Kunden stellt eine Schlüsselrolle dar, um dem Konsumenten neue Arten des Weinkonsums näher zu bringen. Eine Möglichkeit zur Ersparnis von Ressourcen im Bereich der Personalkosten und des Arbeitsaufwandes wird durch die Umstellung auf das Minimalschnittsystem erreicht. In Verbindung mit der Pflanzung von pilzwiderstandsfähigen Rebsorten können Pflanzenschutzmittelausgaben und Maschinenkosten zusätzlich minimiert werden. Außerdem bieten langfristige Bodenverbesserungen durch Begrünungsmischungen eine langfristige Sicherung der Nährstoffversorgung im Boden, die erst als kostenaufwendig erscheint, aber auf lange Sicht eine gesunde Flora und Fauna im Weinberg erhält. Schlussendlich spielen aber Faktoren wie Inflation und politische Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle bei der Zuteilung von Ressourcen zur Zielerreichung.