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Online Einkaufen gehört heutzutage zum Alltag der Deutschen. Onlineshopping hat gerade durch die Corona-Pandemie nochmals einen extremen Schub bekommen. 2021 verzeichnete das B2C-E-Commerce ein Umsatzwachstum um 19 Prozent im Vergleich zum Vorjahr und betrug damit 87 Milliarden Euro. Das größte Kundenklientel ist hier mit 39 Prozent die Altersgruppe von 20 bis 39 Jahren. Die Gruppe der über 70-Jährigen hingegen ist mit nur sechs Prozent der kleinste Anteil an E-Commerce Nutzern. Die Anzahl der Leute, die zukünftig im Internet einkaufen wird, soll sich 2025 laut einer Prognose auf 68,4 Millionen Nutzer belaufen. (vgl. Statista Research Department, 2022a) Im Vergleich dazu lag die Anzahl im Jahr 2017 noch bei 56 Millionen Nutzern. Somit kaufen mehr als 80 Prozent der Bundesbürger im Internet ein. (vgl. Statista Research Department, 2022b) Im Weinsektor ist der Marktanteil des Onlinehandels noch eher klein. So lag er im Jahr 2021 anteilsmäßig mit dem Fachhandel gleichauf bei 9 Prozent. (vgl. Klein, 2021, S.37) 2022 lag der Marktanteil schon bei 11 Prozent. Dennoch bleibt der Lebensmitteleinzelhandel mit einem Marktanteil von 65 Prozent immer noch der Hauptbezugspunkt für Wein. Dabei werden tendenziell eher ausländische als deutsche Weine im Internet bezogen. (vgl. Ddw, 2022c, S.8) Im Vergleich zu anderen wichtigen Weinmärkten der Welt, wie den USA oder Frankreich, zeigen deutsche Konsumenten eine eher geringe Bereitschaft auf, ihren Wein im Internet zu kaufen und bevorzugen daher den Direktbezug beim Handel. Deshalb wird dem deutschen Weinmarkt laut Analysten des IWSR (International Wine and Spirits Record) nur ein geringes Wachstumspotenzial hinsichtlich E-Commerce prognostiziert. Während in Ländern wie Großbritannien und den USA die Supermarktketten als „Big Player“ in den Online-Markt von Wein vordrängen, so scheuen sich große Einzelhandelsketten in Deutschland noch, in den Online-Markt für Wein vorzudringen. Ähnlich sieht der Trend in Deutschland hinsichtlich Lieferdienstbestellungen aus. Diese sind praktisch nicht vorhanden, da unter anderem auch das Angebot fehlt. (vgl. Apelt, 2022, S.9)