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3.3 Heutiger Stand der Digitalisierung

Die Digitalisierung wird im Sales der Baustoffindustrie, wie in den letzten Kapiteln erläutert, noch sehr wenig genutzt und die Branche hält an Methoden und Abläufen fest, wie sie schon seit mehreren Jahrzenten sind. Es gibt jedoch auch schon Prozesse, in denen die Digitalisierung heute genutzt wird. Zum Beispiel in der Auftragserfassung, wenn Bestellungen über EDI-Orders vom Baustoffhandel ausgelöst werden. Dann muss der Customer Service bei der Industrie nur noch prüfen, ob Mengen, Preise und Liefertermin richtig gepflegt sind. Somit kann ein Auftrag um vieles schneller erfasst werden, als wenn die Bestellung per Mail oder Fax eingeht. Dann muss der Customer Service erst jeden einzelnen Artikel erfassen. Einen weiteren Punkt, den mittlerweile nahezu alle Industriepartner nutzen, ist die Website. Hier können Datenblätter hinterlegt werden, welche früher noch auf Papier in Ordnern in jedem Regal des Baustoffhandels zu finden waren. Diese kann man einfach online updaten, falls sich Angaben ändern und es muss kein neues Datenblatt gedruckt, versendet und wieder in einen Ordner geheftet werden. Dennoch ist die Anzahl an Baustoffhändlern, die nach wie vor Lieferantenordner mit Produktinformationen oder Preislisten bestellen, relativ hoch. Dies ist eines der besten Beispiele, wie konservativ die Branche ist. In den internen Abläufen der Baustoffindustrie selbst gibt es allerdings auch Chancen für die Digitalisierung. So finden interne Meetings im Regelfall Face-2-Face statt und die Teilnehmer reisen über mehrere Stunden aus den unterschiedlichsten Regionen an. Erst im Zuge der aktuellen Corona-Krise haben sich viele Unternehmen in der Baustoffbranche mit den digitalen Meeting Portalen auseinandergesetzt und gemerkt, wie viel Zeit und Kosten dadurch gespart werden können. Sicherlich sind Online Meetings nicht für jeden Rahmen geeignet. Sie helfen aber gerade interne Meetings schnell und flexibel zu organisieren. Auch die Onlineshops der Baustoffindustrie zeigen deutliche Unterschiede und Defizite auf. So haben viele Hersteller zwar einmalig in einen Onlineshop investiert, sind aber nicht bereit laufende Kosten für Updates oder ähnliches zu investieren. Das sorgt dafür, dass sich die Funktionalität und das Handling der Shops mit der Zeit verschlechtern. Abgesehen davon gibt es aktuell auch noch keinen Onlineshop in der Baustoffindustrie, in welchem der Kunde seine Bestellung nicht auch nochmal separat in seinem Warenwirtschaftssystem erfassen muss. Das sorgt für Frust und viele Händler nutzen die jeweiligen Onlineshops der Baustoffindustrie nur, weil die Industrie noch zusätzliche Rabatte oder Anreize bei Bestellungen über die Shops ausruft. Das heißt, die Baustoffindustrie erstellt einen Onlineshop und gewährt den Baustoffhändlern einen Rabatt für Onlinebestellungen. Der Baustofffachhandel muss dafür aber die Bestellung doppelt erfassen, nämlich einmal über seinem Warenwirtschaftssystem und einmal über den Onlineshop der Baustoffindustrie. Der einzige marginale Vorteil, welcher der Onlineshop dann überhaupt bietet ist, dass die Bestellung schon vorerfasst im Auftragserfassungssystem der Baustoffindustrie ist und der Customer Service diese lediglich noch prüfen muss.