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2.3. Unternehmensentwicklungen

Nach der Corona- Pandemie hat sich trotz guter Geschäftsergebnisse der Druck auf die Autohäuser weiter vergrößert, was die Veränderungsbereitschaft und -geschwindigkeit angeht.

Der seit Jahren andauernde Prozess der Konsolidierung der KFZ -Betriebe wird durch den Druck der Hersteller, der Gesetzgeber, der unternehmerischen Ertragslagen und nicht zuletzt durch die oftmals nicht vorhandene Unternehmensnachfolge weitergehen.

Nach einer Auswertung des KFZ-Betriebs (Ausgabe 50/2020) sind in der Zeit von 2015 bis 2019 die Vertriebsstützpunkte im Schnitt um 20 % und die Servicestützpunkte um 6 % zurückgegangen. Diese Entwicklung hat sich durch die Coronapandemie noch beschleunigt und wird auch nach Ende der Pandemie weitergehen, da auch insbesondere die großen Autohaushandelsgruppen ihre eigene Konsolidierung der Standorte vorantreiben.

Vorangetrieben wird diese Reduzierung u.a. auch durch den zunehmend erhöhten Personalbedarf. Ob es der qualifizierte Mitarbeiter im Service, im Verkauf oder der Auszubildendenbedarf ist. Nahezu an jeder Stelle im Autohaus fehlt es am Nachwuchs oder Ersatz.

Laut AUTOHAUS- Befragung aus 11/2022, berichten die Mitglieder, dass
87 % der interviewten Autohäuser für das Aftersales-Geschäft kein Personal findet. Dies ist umso alarmierender, da in dem Bereich i. d. R. der größte Ertrag erzielt wird. Im Vertrieb sind es 40 Prozent der Betriebe, die von Problemen berichten. Auch diese Zahl gibt Anlass zur Sorge. Die Verantwortlichen beklagen sich beispielsweise über Bewerber, die oft zu wenig qualifiziert sind, über die große Konkurrenzsituation bei der Mitarbeiterakquise, sowie über zu hohe Lohnforderungen. Diese Entwicklungen haben sicher auch etwas mit der Ausnahmesituation in der Pandemie zu tun. Allerdings ist der aktuelle Personalmangel nicht nur temporär und erfordert, dass die Verantwortlichen in den Betrieben deutlich mehr Zeit und Mittel in das Personalmanagement investieren.