Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.
Unsere Ansprechpartner:
Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer
Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung
Umsatz und Auftragseingänge
Der geschätzte Umsatz des laufenden Jahres und der kommenden vier Jahre beruht unternehmensextern auf Zukunftsprognosen zur Geschäftsentwicklung der Abnehmerbranche und unternehmensintern auf Erfahrungswerten der Geschäftsleitung und des Vertriebs.
Die Ergebnisse aus den vorherigen Kapiteln zeigen, dass sich die Automobilindustrie in einer Wachstumsphase befindet. Der Automobilabsatz steigt – insbesondere in den Schwellenländern und den BRIC-Staaten. Dieser erhöhte Bedarf an Endprodukten spiegelt sich auch in der steigenden Nachfrage nach Anlagen und Maschinen für die Produktion von Automobilen wider. Die Sondermaschinenbau GmbH verzeichnete in den letzten Jahren einen erhöhten Auftragseingang, wie Abbildung 5 auf Seite 6 verdeutlicht. Dieser ist bis 2013/2014 umsatzwirksam, denn die Projekte weisen eine Laufzeit von bis zu zwei Jahren auf und das Unternehmen erstellt die GuV und die Bilanz nicht nach IFRS, sondern nach HGB.
Durch das Projektgeschäft unterliegt der Umsatz der Sondermaschinenbau GmbH starken Schwankungen und Asynchronitäten, wie Abbildung 2 auf Seite 4 zeigt. Dies soll in den zukünftigen 5 Perioden berücksichtigt werden. Nach dem hohen Umsatzanstieg von 40 % im Jahr 2013 wird der Umsatz in den Perioden 2014 und 2015 um 7 % fallen. Anschließend ist wieder ein Wachstum von 20 % geplant, so die kaufmännische Leitung.
Für die Jahre nach der Detailplanung wird von einem Unternehmenswachstum von 1 % (vgl. Kap. 6.3.2.) bei einer EBIT-Marge von rd. 6 % ausgegangen. Diese Annahme spiegelt die Entwicklung des Umsatzes in den vergangenen zehn Jahren wider, die durch sehr starke Schwankungen gekennzeichnet war. Ausreißer nach oben wie nach unten werden dadurch eliminiert. Außerdem handelt es sich bei dem zu analysierenden Unternehmen um einen Mittelständler, der seine Flexibilität beibehalten will und diese durch die gegenwärtige Unternehmensgröße gewährleistet sieht. Mehr als 34 Mio. Euro Umsatz bedeuten eine starke Veränderung des Mitarbeiterstamms, der Organisation und der Strukturen, die ein Risiko bergen und die Wettbewerbsfähigkeit beeinträchtigen können, so die Geschäftsleitung.
Ertragslage
Da die Rendite in den letzten Jahren bei durchschnittlich 7 % lag, geht die kaufmännische Leitung der Sondermaschinenbau GmbH auch für die Zukunft davon aus, dass das EBIT in den Jahren von 2013 bis 2017 zwischen 1,7 Mio. und 2,5 Mio. Euro liegen wird. Damit wird eine Marge von rund 7 % p.a. in den kommenden fünf Jahren erreicht (vgl. Anhang Seite 53).
Materialaufwand, bezogene Leistungen und Personalaufwand
In der Vergangenheit hat sich gezeigt, dass der Materialaufwand, bezogen auf den Umsatz einen Anteil von ca. 43 % ausmacht. Dieser Anteil schwankt für die Perioden 2013 bis 2017 geringfügig um 42,5%.
Ebenso verhält es sich mit der Quote der bezogenen Leistungen, die in den letzten drei Jahren im Durchschnitt bei 24 % lag. Die Entwicklung in den vergangenen drei Jahren zeigt einen steigenden Anteil der bezogenen Leistungen am Umsatz von 18 % auf 29 %. Dies geht auf den hohen Anteil an externen Programmierleistungen zurück, die über Dienstleistungsverträge abgerechnet wurden. Für die Zukunft versucht das Unternehmen, das Personal so weit weiterzubilden, dass externe Dienstleistungen in diesem Bereich zurückgehen. Laut der kaufmännischen Leitung der Sondermaschinenbau GmbH soll der Umsatzanteil der bezogenen Leistungen in den nächsten Jahren zwischen 22 % und 25 % liegen.
Abschreibung
Die Abschreibungsrate, die in den letzten drei Jahren zwischen 10 % bis 11 % lag, soll in der Zukunft auf dem gleichen Niveau bleiben.