Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.

Unsere Ansprechpartner:

Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer

Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung

Institute und Kompetenzzentren

Bindeglied zu einer Vielzahl an
Unternehmen und Organisationen

Erfahren Sie mehr ...

Forschung

Was Management-Forschung wirklich
leisten kann

Erfahren Sie mehr ...

Alumni

Wissenstransfer und
Erfahrungsaustausch

Erfahren Sie mehr ...

Referenzen

Feedback und
Teilnehmerstimmen

Erfahren Sie mehr ...

News

SGBS aktuell:
Wissen und
Anwendung

Erfahren Sie mehr ...

Klimaneutrale Seminare

Auf dem Weg zu
klimaneutralen Seminaren.

Erfahren Sie mehr ...

Juan Diego Flórez Association

Mit musikalischer Bildung
gegen Armut:

Erfahren Sie mehr ...

2.1. CO2-Fußabdruck – Definition und Aussagekraft

Der CO2-Fußabdruck ist das Ergebnis einer Emissionsberechnung bzw. CO2-Bilanz. Er gibt an, welche Menge von Treibhausgasen durch eine Aktivität, einen Prozess oder eine Handlung freigesetzt wird. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich z.B. für Geschäfts- oder Produktionsprozesse von Unternehmen oder auch Produkte angeben. Im letzteren Fall zeigt er die Summe der Emissionen, die durch die Herstellung, die Nutzung sowie durch die Verwertung und Entsorgung des jeweiligen Produktes entstehen. Ein CO2-Fußabdruck lässt sich darüber hinaus aber auch für viele weitere Aktivitäten und Prozesse berechnen – zum Beispiel für eine Hotelübernachtung, eine Dienstreise, eine Veranstaltung, oder die Bereitstellung einer bestimmten Dienstleistung.[1]

Ein CO2-Fußabdruck wird in der Regel in sogenannten CO2-Äquivalenten (CO2e) angegeben, denn neben Kohlenstoffdioxid werden auch die Emissionen von fünf weiteren Treibhausgasen berücksichtigt, die u.a. im Kyoto Protokoll[2] genannt werden.[3]

Insofern stellt der CO2-Fußabdruck ein unerlässliches Instrument zur Bewertung der Klimawirkung von Emissionen dar. Er ist damit für Unternehmen, die sich im Bereich Nachhaltigkeit engagieren (möchten), ein zentraler Bestandteil der Ökobilanz und der Nachhaltigkeitsberichterstattung und Ausgangspunkt aller weiteren Überlegungen dieser Art. Durch ihn wird aufgezeigt, in welchen Bereichen die meisten Treibhausgase freigesetzt werden und wo demzufolge das größte Potenzial für Einsparungs- und Effizienzmaßnahmen liegt. Nicht nur konkrete Programme, sondern bereits die Formulierung unternehmerischer Strategien zum Klima- und Ressourcenschutz sollten mit dem individuellen CO2-Fußabdruck eines Unternehmens verknüpft sein.

[1]

Vgl. z.B. www.firstclimate.com.

[2] Zum Kyoto Protokoll vgl. z.B. Dröge, S. (2015), S.24f.

[3] Dies sind Methan (CH4), Lachgas (N2O), Schwefelhexafluorid (SF6), Fluorkohlenwasserstoffe (FKW), Perfluorcarbone (PFCs) und Stickstofftrifluorid (NF3). Das Treibhauspotenzial liegt zum Teil deutlich über dem von CO2 – im Falle von Methan beispielsweise um den Faktor 21, im Falle von SF6 um den Faktor 22.800. Im Rahmen dieser Arbeit wird in der Regel nicht explizit zwischen CO2 und CO2-Äquivalenten unterschieden.