Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.

Unsere Ansprechpartner:

Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer

Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung

Institute und Kompetenzzentren

Bindeglied zu einer Vielzahl an
Unternehmen und Organisationen

Erfahren Sie mehr ...

Forschung

Was Management-Forschung wirklich
leisten kann

Erfahren Sie mehr ...

Alumni

Wissenstransfer und
Erfahrungsaustausch

Erfahren Sie mehr ...

Referenzen

Feedback und
Teilnehmerstimmen

Erfahren Sie mehr ...

News

SGBS aktuell:
Wissen und
Anwendung

Erfahren Sie mehr ...

Klimaneutrale Seminare

Auf dem Weg zu
klimaneutralen Seminaren.

Erfahren Sie mehr ...

Juan Diego Flórez Association

Mit musikalischer Bildung
gegen Armut:

Erfahren Sie mehr ...

4.3.1. Möglichkeiten der Aus s tellungsbeteiligung

Neben dem klassischen Messestand gibt es ein breites Spektrum an alternativen Auftritten, welche den klassischen Messestand überflüssig machen. Es kann sich ein sogenanntes Side Event anbieten – etwa eine Unternehmenspräsentation in einem Hotel nahe der großen Leitmesse. Die anvisierten Entscheider sind dann alle vor Ort. Eine solche Unternehmenspräsentation ist vor allem interessant, wenn das Ziel die Stammkundenpflege ist. Auf einer eigenen Firmenveranstaltung hat man mehr Ruhe mit den Entscheidern zu sprechen.

Hausmessen sind im Ablauf den allgemeinen Messen recht ähnlich. An Ständen präsentiert das Unternehmen seine Dienstleistungen und Produkte und steht Interessenten mit seinen Ansprechpartnern zur Verfügung. Weitere Aussteller können zum Beispiel Kunden, Lieferanten und Dienstleister sein. Ein Rahmenprogramm mit Vorträgen oder Workshops kann das Angebot abrunden. Ein großer Vorteil einer Hausmesse ist, dass das Unternehmen die gesamte Veranstaltung und nicht nur einen einzelnen Messestand durchplanen und ausgestalten kann – eine ideale Möglichkeit, Marke und Corporate Identity in ihrer ganzen Bandbreite zu zeigen. Ebenfalls sind Ort und Rahmenprogramm selbst wählbar. Der Kunde steht nur einem Unternehmen zur Verfügung. Ein großer Nachteil einer Hausmesse ist der große Planungsaufwand und die lange Vorlaufzeit. Der Veranstalter kann nicht von den Kommunikationsmaßnahmen und anderen Dienstleistungen eines Messeveranstalters profitieren. Eine Hausmesse ist kein Low-Budget-Projekt. Die Kosten einer solchen Veranstaltung variieren von der Anzahl der Besucher und Aussteller, der Messedauer, der Location und dem Rahmenprogramm.32

Weitere alternative Beteiligungsformen wären Kongresse, Symposien, Kundenworkshops oder Roadshow. Ein Kongress, ist durch diverse Vorträge von Rednern aus unterschiedlichen Unternehmen gekennzeichnet. Am Rande dieser Kongresse werden oft kleinere Industrieausstellungen organisiert.

Ein Symposium ist eine größere Fortbildungsveranstaltung mit mehreren wissenschaftlichen Vorträgen. Solche Symposien werden oft von mehreren Unternehmen zusammen organisiert, solange die Produkte der Unternehmen nicht im direkten Wettbewerb stehen.

Vor allem im B-2-B Bereich werden Kundenworkshops durchgeführt. In der kleineren Form auch „Round Table“ genannt. Produzenten und Händler möchten die Prozesse verbessern, indem man unterschiedliche Vorstellungen diskutiert und dabei neue Synergien entdeckt.

Als eine weitere Möglichkeit neben einem klassischen Ausstellungsstand auf einer Messe besteht die Teilnahme an einer Roadshow. Diese Roadshow wird an verschiedenen Standorten durchgeführt.33

Folgende Beteiligungsformen gibt es neben dem klassischen Messeauftritt:34

  • Hausmesse bzw. Tag der offenen Tür
  • Kongress
  • Symposium
  • Kundenworkshop bzw. Round Table
  • Roadshow

Es gibt durchaus noch weitere Beteiligungsformen. Diese sind für die vorliegende Arbeit nicht von Relevanz.

 

32 Vgl. Horender, Kai: Klein, aber mein, in: Acquisa 02 (2009), S. 48.
33 Vgl. Meißner, Bruno, Vollmer, Winfried: Das abc des Messeauftritts, 1. Auflage, Würzburg, Lexika Verlag, (1999), S. 57-62.
34 Meißner, Bruno, Vollmer, Winfried: Das abc des Messeauftritts, 1. Auflage, Würzburg, Lexika Verlag, (1999), S. 57.