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4.3.7 Zwischenfazit der SOLL-Konfiguration

In der SOLL-Konfiguration bedarf es, das Selbstverständnis der Mitarbeiter zu stärken und ihnen durch ein gezieltes Ausbildungsangebot, ihre Mitbestimmungsund Gestaltungsrechte zu verdeutlichen. Entsprechend der letzten zwei Design Prinzipien von OSTROM muss die SOLL-Konfiguration der Ausbildung durch das Management der Bank und der Fachbereiche anerkannt und unterstützt werden.47 Nur auf diese Weise lässt sie sich wirksam in die Bank integrieren.

Die Finanzausbildung muss so angelegt sein, dass die Mitarbeiter sich einbringen und vorausschauend und konfliktmindernd agieren können. Auf jene Weise lässt sich die Komplexität der Gestaltung der Ausbildung reduzieren. Auch lässt sich die Konfiguration der Ausbildungseinheit stabilisieren, da diese von den eigentlichen Ausbildungsinhalten unabhängig wird. Die Ausbildungseinheit wird auf Wissensmanagement spezialisiert.

In der SOLL–Konfiguration erfolgt die Generierung von Wissen als Grundlage der Ausbildung in einem vernetzten System. ULRICH und PROBST weisen auf die Chancen derartiger Strukturen hin: «vernetzte Systeme weisen Regelungsmechanismen – Regelkreise – auf, die bestimmte Verhaltensmuster [...] erzeugen. Wir können nun versuchen, solche Mechanismen, die wir für gut befinden, zu verstärken, und andere ausser Funktion zu setzen. Und wir können zusätzliche Regeln einführen, die das Verhalten des Systems in der von uns bevorzugten Weise einschränken, also eine Komplexitätsreduktion bewirken.»48

 

47 Vgl. in Abschnitt 2.3 Design Prinzipien 7 und 8.
48 (ULRICH & PROBST, 1995, S. 62).