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1.2 Zielsetzung

In dieser Arbeit soll ein Konzept für den Aufbau und die Ausrichtung einer Ausbildungseinheit und einer bankweiten Wissensplattform entwickelt werden, welche die Produkt-, Finanz- und Risikoausbildung der Mitarbeiter optimal unterstützt.4 Diese Wissensplattform wird von der Ausbildungseinheit gemanagt.5 Die Aufgabe dieser Einheit ist das diesbzgl. Wissensmanagement einer Grossbank, welches die von KROGH zusammengefassten Anforderungen erfüllt:

  1. Wissensmanagement stellt die richtigen Informationen, den richtigen Leuten im richtigen Moment zur Verfügung
  2. Tools zum Wissensmanagement müssen so klar und intuitiv wie möglich gehalten werden.
  3. Da umfangreiches und relevantes Wissen meist von den operativ tätigen Einheiten aufgebaut wird, muss das Wissensmanagement in der Lage sein, dieses Wissen zu verwalten.6

Als Organisation wird von einer Ausbildungseinheit erwartet, dass sie flexibel auf die Erwartungen ihrer Anspruchsgruppe – Mitarbeiter und Geschäftsleitung – als auch auf Veränderungen des regulatorischen Umfeldes reagiert und damit einen starken externen Fokus hat. Jedoch ist auf Grund des hohen Kostendrucks, unter dem Ausbildungseinheiten in Grossbanken stehen, dennoch ein starker Fokus nach innen zu beobachten, der sich in häufigen Reorganisationen manifestiert. Ausbildungseinheiten müssen ihrer Aufgabe entsprechend in der Lage sein, flexibel zu agieren, jedoch stossen sie damit zunehmend an ihre Grenzen, weil sie mit ihrem stark auf bestehende Ausbildungsprogramme fixierten Mitarbeiterstamm in Zeiten von Kosten- und Personalabbau über zu wenig Ressourcen verfügen, Ausbildungsprogramme bedarfsgerecht und in passender Geschwindigkeit zu aktualisieren. Oftmals helfen durchgeführte Restrukturierungen wenig, weil sie kaum den Kern des Problems berühren und dadurch in ihrer Wirksamkeit eingeschränkt sind.

Deshalb soll in dieser Arbeit ein Weg einer Restrukturierung vorgestellt werden, in dem aus Sicht des neuen St. Galler Management Modells in der Grundkategorie Entwicklung ein kulturelles Hauptproblem adressiert wird: die Wandlung einer in ihrer Entwicklung nach innen und auf Stabilität orientierten Organisationseinheit in eine flexibel und schnell auf äussere Einflüsse reagierende Einheit.7

Abbildung 1: Model of Culture‘s Typology (AHMADI, 2012, S. 288) mit Bezug auf (CAMERON & QUIIN, 1999)

Abbildung 1: Model of Culture‘s Typology (AHMADI, 2012, S. 288) mit Bezug auf (CAMERON & QUIIN, 1999)

 

4 Im Weiteren wird die Produkt-, Finanz- und Risikoausbildung vereinfacht Finanzausbildung genannt.
5 Problemkreise, die sich aus der Gestaltung von Front-Learnings ergeben, können in dieser Arbeit nicht explizit diskutiert werden.
6 Vgl. (KROGH, ICHIJO, & NONAKA, 2000, S. 26 ff.).
7 Vgl. (RÜEGG-STÜRM, 2003).