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1. Problemstellung

Im unternehmerischen Alltag haben sich die Größen EBIT und Cash Flow fest etabliert. In regelmäßigen Abständen werden sie in der internen wie auch externen Berichterstattung veröffentlicht und gelten in den meisten Unternehmen als die entscheidenden Größen für die Beurteilung der wirtschaftlichen Situation. Während in der Vergangenheit vor allem der erwirtschaftete Gewinn als Indikator für den Erfolg eines Unternehmens in einer Periode im Mittelpunkt des Interesses stand, rückt der Cash Flow als Indikator für die Selbstfinanzierungskraft mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Dies liegt zum einen an der Tatsache, dass die „kreativen“ Gestaltungsmöglichkeiten des Cash Flows im Gegensatz zum EBIT deutlich geringer sind, zum anderen spielen die derzeit wirtschaftliche Lage und die Situation am Kapitalmarkt eine Rolle. Wurden in den vergangen Jahren viele Investitionen durch die Aufnahme von Krediten fremdfinanziert, sind die Unternehmen derzeit mehr auf die Selbstfinanzierung angewiesen. Darüber hinaus rückt die Aufrechterhaltung der Zahlungsfähigkeit und damit der Cash Flow, welcher eine so genannte Liquiditätskennzahl darstellt, immer mehr in den Vordergrund.

Jedoch sind Entscheidungen, die aus einem rein cashorientierten Ansatz resultieren, nicht immer empfehlenswert und langfristig in ihrer Wirkung auf das Unternehmen fragwürdig. Hierauf wird in den späteren Kapiteln näher eingegangen. Je mehr die beiden Größen in den Fokus treten, umso wichtiger ist es, dass über deren Inhalt und ihre Aussagekraft ein einheitliches Verständnis besteht.

Im Unternehmensalltag herrscht hierüber oftmals Verwirrung. Während das EBIT häufig fälschlicherweise mit Gewinn gleichgesetzt wird, besteht auch bei der Definition des Begriffs Cash Flow Unklarheit im unternehmerischen Sprachgebrauch; aus diesen Gründen müssen beide Begrifflichkeiten sehr differenziert betrachtet werden.