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2.6 Bedeutung des Begriffs Cash Flow

Während das EBIT die Ertragskraft eines Unternehmens wiedergibt, stellt der Cash Flow vereinfacht dargestellt die selbst erarbeiteten Finanzmittel dar, d. h. er ist die entscheidende Größe für die Darstellung der Selbstfinanzierungskraft des Unternehmens. Die Bedeutung des Cash Flows im unternehmerischen Alltag hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Ein Grund für diese Entwicklung ist mit Sicherheit, dass vor allem große, börsennotierte und international tätige Unternehmen nicht nur nach lokalem Recht bilanzieren und berichten, sondern auch Vorgaben aus internationalen Rechnungslegungsvorschriften wie US-GAAP oder IFRS einzuhalten haben. So fordert zum Beispiel IFRS die Offenlegung einer Mittelflussrechnung, deren zentrale Größe der Cash Flow bildet. Aber auch die wirtschaftliche Entwicklung der Vergangenheit spielt meines Erachtens eine entscheidende Rolle für die Bedeutungszunahme des Cash Flows.

Zur Finanzierung unternehmerischer Tätigkeit stehen neben der Selbstfinanzierung die Außenfinanzierung und die Verflüssigungsfinanzierung zur Wahl. Letztgenannte beinhaltet den Verkauf von Vermögensgegenständen außerhalb des Umsatzprozesses und ist nur bedingt und vor allem nicht für langfristige Finanzierungsvorhaben nutzbar. Die Außenfinanzierung, welche sich aus Eigen und Fremdfinanzierung zusammensetzt, ist dadurch charakterisiert, dass das benötigte Kapital durch Kapitalgeber von außen in das Unternehmen kommt.52 Gerade dies ist aber in wirtschaftlich unsicheren Zeiten schwierig. Somit bleibt nur die Selbstfinanzierung als Möglichkeit, aus dem eigenen Umsatzprozess heraus zu wachsen oder zumindest zu überleben, womit der Cash Flow in den Vordergrund rückt.

Darüber hinaus lässt das EBIT eine Menge gestalterischer Möglichkeiten zu, was seine Aussagekraft beeinträchtigt und ihn somit als Steuerungsgröße fraglich macht. Die Gestaltungsmöglichkeiten des Cash Flows sind dagegen begrenzt.

 

52 Vgl. Rüegg-Stürm J., Sander S.: Controlling für Manager, Grundlagen, Methoden, Anwendungen, 8. Auflage, S. 98