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1.5.2 EBIT-Überleitung zwischen zwei Perioden nach Effekten

Während der Fokus des Berichts in Kapitel 1.5.1 der komprimierte Überblick über die Geschäftsentwicklung des gesamten Geschäftsbereichs Leichtmetalle im unterjährigen Verlauf und gegenüber Vorjahr bzw. Plan ist, ist die Zielsetzung des folgenden Berichts die detaillierte Erläuterung der EBIT-Entwicklung zwischen zwei Perioden. Hierzu wird die Veränderung des EBITs von Periode A nach Periode B anhand verschiedener Überleitungseffekte erklärt. In der Praxis wird unterschieden zwischen:

Mengeneffekt Veränderung abgesetzte Menge bewertet zur Deckungsbeitragsbasis der Vorperiode
Struktureffekt Veränderung Zusammensetzung der Produkte bzw. Länder; die veränderte Struktur resultiert aus unterschiedlicher Deckungsbeitragsmarge der verkauften Produkte bzw. der belieferten Märkte. Ebenso gültig für unterschiedliche Legierungen mit differenzierten Renditen
Preis-/ Nachlasseffekt Veränderung, welche sich aus Preis-Nachlassanpassungen zwischen Periode A und B ergeben
Materialeffekt Veränderung aus Rohmaterialkostenanpassungen
Gemeinkosteneffekt Veränderung Gemeinkosten; in der Regel Unterscheidung nach Personal- und Sachkosten, welche je nach Bedarf weiter zu untergliedern sind.
Währungseffekt Wird in Fremdwährung fakturiert, fasst der Währungseffekt alle entsprechenden währungsbedingten Umfänge zusammen.
Bewertungen/Sonstiges Veränderungen auf der Bewertungsseite für Rückstellungen, Vorräte, etc. und Sonderthemen

Tabelle 4: Effekte der EBIT-Überleitung28

Mit Hilfe dieser Effekte erhält das Management eine hohe Transparenz über die Gründe der EBIT-Veränderung. Da die Effekte einzelnen Bereichen im Unternehmen zuzuordnen sind (z. B. Mengeneffekt -> Vertrieb, Materialkosten -> Einkauf, Personalkosten -> Personalbereich) ermöglicht die Darstellung dem Management eine gezielte Steuerung der Geschäftstätigkeit und schärft das Verständnis jedes einzelnen hinsichtlich der individuellen Beeinflussbarkeit des EBITs durch seine Arbeit.

Abbildung 8: Beispielbericht EBIT-Überleitung nach Effekten

Abbildung 8: Beispielbericht EBIT-Überleitung nach Effekten29

Beispiel für Kommentierung der Kernaussagen:

  • Hoher Anspannungsgrad im Plan 2009 gegenüber Ist 2008; EBIT +17,5%
  • EBIT-Wachstum i. W. durch steigende Absätze (Mehrmenge), jedoch negativ beeinflusst durch Änderung Absatzstruktur hin zu margenschlechteren Produkten
  • Erfreulich ist, dass trotz Absatzplus Preis-/Nachlasssituation weiterhin stabil ist. Preiserhöhung ist nur teilweise inflatorisch, stärker wirkt Weitergabe von Verteuerungen an den Kunden
  • Erhöhung Materialeinstandskosten wegen Rohstoffverteuerung
  • Mehrbedarf Personal i. W. durch Menge; Sachkostenanstieg v. a. durch erhöhte Abschreibungen

 

28 Eigene Darstellung
29 Eigene Darstellung