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Die wesentlichen Kennzahlen basierend auf dem Cash Flow gegliedert nach den einzelnen Kategorien (s. Kapitel 1.3) sind:
| Liquidität | Cash Flow als Absolutzahl Der Cash Flow als Absolutzahl abgeleitet aus der direkten Methode stellt den Überschuss an finanziellen Mittel dar, der dem Unternehmen im Laufe einer Periode aus dem Umsatzprozess zufließt.44 |
| Stabilität | Effektivverschuldungsgrad Effektivverschuldungsgrad = Nettoschulden / Cash Flow45 Er gibt die Fähigkeit des Unternehmens wieder, Schulden mit Hilfe selbst erarbeiteten Mitteln zu begleichen; unterstellt konstanten Cash Flow und keine Verwendung für Investitionen oder Dividendenausschüttung.46 Selbstfinanzierungskraft Selbstfinanzierungskraft = Inv. in AV47 x 100 / Cash Flow Sie stellt dar, wie sehr der Cash Flow für Investitionen ins Anlagevermögen beansprucht wurde. Der Kehrbruch verrät, zu welchem Umfang Inv. ins AV durch Cash Flow finanziert wurden.48 |
| Rentabilität | Cash Flow-Rentabilität Cash Flow-Rentabilität = Cash Flow x 100 / Nettoumsatz Die Cash Flow-Rentabilität gibt an, welcher Umsatzanteil als liquide Mittel für die weitere Verwendung wie Investitionen, Rückzahlung Fremdkapital oder Dividendenausschüttung zur Verfügung steht.49 |
44 Vgl. Rüegg-Stürm J., Sander S.: Controlling für Manager, Grundlagen, Methoden, Anwendungen, 8. Auflage, S. 93
45 Nettoschulden rechnen sich aus: Fremdkapital ./. (Geldbestände + Forderungen); Vgl. Unterlagen Finanzlehrgang St. Galler Business School, Leitfaden Bilanzanalyse, Büchi E., S. 8/25, 11. – 14. Mai 2009
46 Vgl. Rüegg-Stürm J., Sander S.: Controlling für Manager, Grundlagen, Methoden, Anwendungen, 8. Auflage, S. 131
47 Inv. in AV = Investitionen ins Anlagevermögen
48 Vgl. Rüegg-Stürm J., Sander S.: Controlling für Manager, Grundlagen, Methoden, Anwendungen, 8. Auflage, S. 131; Zuordnung ist m. E. unter Stabilität vorzunehmen.
49 Vgl. Rüegg-Stürm J., Sander S.: Controlling für Manager, Grundlagen, Methoden, Anwendungen, 8. Auflage, S. 131