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Wie in Kapitel 2.2.1 dargestellt, rechnet sich der Cash Flow nach der direkten Methode aus der Differenz zwischen einnahmewirksamen Erträgen und ausgabewirksamen Aufwendungen. Somit liegt die praktische Gestaltungsmöglichkeit auch nur auf den Größen, die den beiden o. g. Kategorien zuzuordnen sind.54 Aus dem Verkauf von Produkten bzw. Dienstleistungen ergibt sich somit eine Cash Flow-Erhöhung, wenn:
Wird nach Cash Flow-reduzierenden Maßnahmen gesucht, sind o. g. Vorgänge entsprechend gegensätzlich anzuwenden.
Wie die Auflistung der Stellhebel zeigt, sind diese nur äußerst bedingt für die operative Gestaltung des Cash Flows geeignet. Eine Kürzung des Kundenzahlungsziels auf null Tage wird in einem Marktumfeld, das durch Wettbewerb gekennzeichnet ist, ebenso nicht durchsetzbar sein wie die Stundung von fälligen Zahlungsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern und Lieferanten. Desinvestitionen und die Eigenkapitalerhöhung bzw. die Kreditaufnahme wiederum sind keine Stellhebel, welche im Sinne einer operativen Steuerung angewandt werden können. Diese verlangen in der Regel die Zustimmung des Vorstandes. Als mögliche operative Stellhebel für die Gestaltung des Cash Flows lassen sich somit folgende Punkte nennen:
Anhand der Beispiele wird aber deutlich, dass die Gestaltungsmöglichkeiten begrenzt sind. Somit wird der Cash Flow seiner Rolle gerecht, nicht wie der EBIT durch diverse Gestaltungsmöglichkeiten erheblich beeinflussbar zu sein.
54 Vgl. Tabelle 5, Seite 22