Rufen Sie uns einfach an, und wir beraten Sie gerne zu unserem Seminar- und Studienangebot.

Unsere Ansprechpartner:

Michael Rabbat, Dipl.-Kfm.
MBA Chief Operating Officer

Claudia Hardmeier
Kunden-Center
Studienbetreuung

Institute und Kompetenzzentren

Bindeglied zu einer Vielzahl an
Unternehmen und Organisationen

Erfahren Sie mehr ...

Forschung

Was Management-Forschung wirklich
leisten kann

Erfahren Sie mehr ...

Alumni

Wissenstransfer und
Erfahrungsaustausch

Erfahren Sie mehr ...

Referenzen

Feedback und
Teilnehmerstimmen

Erfahren Sie mehr ...

News

SGBS aktuell:
Wissen und
Anwendung

Erfahren Sie mehr ...

Klimaneutrale Seminare

Auf dem Weg zu
klimaneutralen Seminaren.

Erfahren Sie mehr ...

Juan Diego Flórez Association

Mit musikalischer Bildung
gegen Armut:

Erfahren Sie mehr ...

2.1 Der Crash und die unmittelbaren Auswirkungen

2008 ging in die Geschichtsbücher als Jahr der großen Bankenkrise ein und führte weltweit zu massiven Veränderungen in der Bankenbranche. Dabei war der Jahresstart 2008 an den deutschen Börsen noch sehr zuversichtlich, war doch der Dax am 02. Januar lediglich 50 Punkte von seinem Rekordhoch aus Juli 2007 entfernt. Doch bereits Mitte Januar 2008 fand eine erste kleine Korrektur an den Märkten statt: Hypo Real Estate, ein Münchner Immobilienfinanzierer, schockte die Märkte mit unerwarteten Abschreibungen. Unmittelbare Folgen waren der Kurseinbruch der Aktie um 35% und ein Abfall des Dax um 7%. - seit dem 11. September 2001 der größte prozentuale Verlust. Noch vor den Börsenöffnungen am kommenden Tag, senkte zudem die US Notenbank die Zinsen um 75 Basispunkte auf 3,5 Prozent, gefolgt von einer weiteren Zinssenkung Ende Januar 2008 auf 3 Prozent. Im März kam es dann in den USA zu den ersten großen Auswirkungen. Die fünftgrößte Investmentbank Bear Stearns war bankrott und wurde an JP Morgan verkauft. Daraufhin beschleunigte sich die Börsentalfahrt. Am 18.März 2008 senkte die FED den Leitzins um weitere 75 Basispunkte auf 2,25 Prozent und Ende April auf 2 Prozent. Die EZB ging mit der Situation anders um. Aus Angst vor Inflation erhöhte die Notenbank den Zins leicht auf 4,25 Prozent. Der Ölpreis stieg auf ein Allzeithoch und der Euro erreichte mit 1,6038 Dollar einen neuen Rekord.

Im September wurden dann die ersten US Hypothekenbanken verstaatlicht, ehe am 14.September 2008 Lehmann Brothers den Geschäftsbetrieb einstellte. Nur einen Tag später öffneten die großen Notenbanken die Geldschleusen und schossen Milliarden in den Kapitalmarkt. Der US-Staat griff zeitgleich dem Versicherer AIG mit 85 Milliarden unter die Arme. In Deutschland verschärfte sich die Lage der HRE. Eine Gruppe deutscher Banken und der Bund sicherten vorerst das Überleben. Der Kurs an der Börse fiel um 70 Prozent. Im Oktober 2008 dann der große Schock: Das scheinbar sichergeglaubte Rettungspaket für die HRE scheiterte. Um die Menschen in Deutschland zu schützen, übernahm der deutsche Staat die Garantie für Einlagen.

Am 8. Oktober 2008 senkten die weltgrößten Notenbanken in einer abgestimmten Aktion die Zinsen. In der Euro-Zone betrug der Zins jetzt 3,75% und in den USA 1,5 Prozent.

Mitte Oktober 2008 verkündete Frau Merkel und Herr Sarkozy ein Rettungspaket für die Finanzbranche. Daraufhin stieg der DAX um 11 Prozent. Es war bis dahin der größte Tagesgewinn seiner Geschichte. Noch vor Jahresende senkte die EZB den Leitzins um 75 Basispunkte auf 2,5 Prozent und nahm damit den größten Zinsschritt seit der Gründung 1998.