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Studienbetreuung
Auch die fortschreitende Digitalisierung im Finanzsektor tangiert den Verbraucherschutz. Sie bringt Chancen, aber auch Risiken für Unternehmen und Verbraucher mit sich. Seit einiger Zeit drängen hier Unternehmen mit innovativen, technologiegetriebenen Geschäftsmodellen – kurz FinTechs – auf den Markt und fordern die etablierten Unternehmen heraus. Aber auch diese setzen zunehmend auf digitalisierte Prozesse. Sie gehen Kooperationen mit FinTechs ein, lassen sich von deren Modellen inspirieren, oder entwickeln eigene Ideen. Diese reichen von der automatisierten Beratung, über Anwendungsprogrammierschnittstellen zum vereinheitlichten und strukturierten Austausch von Daten (Application Programming Interface – APIs) bis hin zur Auswertung großer Mengen von Daten, Stichwort „Big Data“. Auch die Schwarmfinanzierung über Internetplattformen und virtuelle Währungen wie Bitcoin, deren technologische Grundlage öffentliche, zentral geführte Kontobücher sind (Distributed-Ledger- Technologie), wären ohne die Digitalisierung nicht denkbar.
Die BaFin widmet sich den FinTechs intensiv. Anfang 2016 richtete sie zunächst eine Projektgruppe zum Thema ein, deren Aufgaben sie Anfang dieses Jahres auf eine eigene, zentrale Organisationseinheit übertrug. Zusätzlich gibt es in den einzelnen Geschäftsbereichen zahlreiche Initiativen zu speziellen FinTech-Themen. Zudem ist die BaFin Mitglied im FinTech-Rat des Bundesfinanzministeriums. Um den FinTechs den Einstieg in aufsichtliche Fragen zu erleichtern, bietet die BaFin kompakte und gut verständliche Informationen zu verschiedenen FinTech- Geschäftsmodellen an. Den direkten Austausch fördert die Aufsicht auch, indem sie auf Veranstaltungen präsent ist. Zudem bietet sie regelmäßig spezielle Workshops an.