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6.2 Ausblick

Die in dieser Arbeit für das Ideenmanagement erarbeiteten organisatorischen Lösungen und Werkzeuge sind Teil der Erfolgsfaktoren für das Innovationsmanagement bei Schott PP. Auf der Basis der Checkliste lassen sich weitere Verbesserungen erarbeiten. Verschiedene Autoren von Werken zum Innovationsmanagement empfehlen die Durchführung von Audits anhand konkreter Fragelisten.62 Die Checkliste dient als Basis um ca. fünf Fragen pro Checkpunkt zu generieren. Die jährlich bei Schott PP durchgeführten Innovationsaudits (Abb. 19) werden zukünftig dazu genutzt.

Die folgende Aufzählung bildet im Rahmen dieser Arbeit identifiziertes Verbesserungspotential im heutigen Innovationsprozess ab:

  • Strategie, technologische Kernkompetenzen und Innovationsziele für das Schott PP Produktportfolio detailliert ausarbeiten und kommunizieren (1b und 1c)
  • Bewertungsmethoden z. B. Portfolio Methoden und Nutzwertanalyse breit nutzen.63 Darauf basierend ein Cockpit für die Steuerung des Ideen- und Innovationsprozesses im Stage Gate Prozess erarbeiten (2c und 5c der Checkliste).
  • Projektkultur aufbauen und erhalten (3a, 3c und 3d).
  • Mit den Schlüsselpersonen aus Inno Team, Produktentwicklung, Marketing, Vertrieb, etc. persönliche Ziele vereinbaren (3b).
  • Möglichkeiten für Sprunginnovationen durch konkrete Zielsetzungen seitens der Unternehmensleitung mit Kreativitätsworkshops bearbeiten (4a).
  • Kunden stärker in das Innovationsmanagement einbinden64, z. B. Lead Kunden identifizieren,65 aktuelle, latente und zukünftige Kundenbedürfnisse systematisch abfragen.66 (6a, 6b und 6c)
  • Externe Informationen z. B. durch Verbandsarbeit und Wettbewerbsbeobachtung als Ideenquelle nutzen67 (6d).

Die vorliegende Arbeit stellt einen wichtigen Meilenstein für die Implementierung eines Innovationsmanagements bei Schott PP dar. Einer der Erfolgsfaktoren der Durchführung von Innovationsprozessen ist mit dem integrierten Ideenmanagement bearbeitet. Interessantes Verbesserungspotential von hoher praktischer Relevanz ist weiterführend zu realisieren.
„It takes many years to become an overnight success“68

 

62 Stern (2003) Erfolgreiches Innovationsmanagement S. 245 ff und Wahren (2004) Erfolgsfaktor Innovation S. 75 ff
63 Wahren (2004) Erfolgsfaktor Innovation S. 172 ff
64 Lafley (2008) The Game-Changer S. 33 ff
65 Hippel (2005) Democratizing Innovation S. 19 ff
66 Kleinschmidt (1996) Erfolgsfaktor Markt S. 107 ff
67 Kleinschmidt (1996) Erfolgsfaktor Markt S. 124 ff
68 Lattmann (2007) Erfolgsfaktoren innovativer Unternehmen S. 111